Zur Geschichte 358

Lest die wahren Bezness-Geschichten auf unserer Webseite und diskutiert in dieser Rubrik darüber mit den betroffenen Frauen. Hier bitte nur über die veröffentlichten Geschichten schreiben und bitte nur ein Thema zu jeder Geschichte eröffnen!

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Zur Geschichte 358

Beitrag von Evelyne » 08.03.2019, 13:12

Hier eine Geschichte, wie sie jetzt öfters auf uns zukommen werden. Stefanie hat sich in einem Flüchtling verliebt, er: wörtlich "in ihr gutes Herz". Kein Wunder, hat sie doch alles für ihn getan, was man tun kann, einschließlich Heirat. Aber ehrliche Liebe war es von seiner Seite aus nicht, im Gegenteil ....
Lieben Gruß
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Nilka » 08.03.2019, 14:28

Damals dachte ich, „okay, du musst ihm helfen. Er ist doch ein lieber Kerl.
Und das Unheil nimmt seinen Lauf :(
Das verdammte Helfersyndrom. Für Stefanie ist es zu spät sich darüber zu ärgern, aber wieso soll man immer die Welt retten wollen. Es reicht, wenn man sich selbst von der "Welt" rettet.

Stefanie, es ist gut, dass du geschafft hast, dich aus der verlogenen Ehe zu befreien.
Du hast Achtung vor dir selbst wieder. Ich drücke dir die Daumen, dass du die Zeit zu der Scheidung gut überstehst und danach aufatmen und dein leben genießen kannst.
Dem Ungutem wünsche ich, dass er dorthin bevördert wird, woher er kommt und dass er zwischenzeitlich kein neues Opfer in Gestalt einer Frau oder/und eines Kindes findet.
LG ♥ Nilka
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Cimmone » 08.03.2019, 17:02

Liebe Stefanie,


Ja, die rosarote Brille.... sie verklärt den Blick und macht uns so weich und gutmütig und stark zugleich.
schön, dass Du den Absprung aus dieser Ehe so schnell geschafft hast.
Ich wnsche Dir, dass Du das Trennungsjahr und die Scheidung gut überstehst und einen brillanten Neustart hinlegen kannst.

Alles liebe.
Wenn Du denkst:"Das ist zu schön, um wahr zu sein", dann ist es das meist auch.

LG, Cimmone
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von gadi » 08.03.2019, 17:07

Stefanie,

Respekt davor, dass du nach relativ kurzer Zeit die Scheidung eingereicht hast, denn sicher war es schwer, dir einzugestehen, dass der Traum vom glücklichen Leben zu zweit sich nie erfüllen wird.

Zumal deine Umgebung dich gewarnt hat, und manch andere, und vielleicht auch du anfangs, versucht hätte, den Traum gewaltsam festzuhalten um sich und den anderen zu beweisen, dass es funktioniert.

Alles Gute für deine Zukunft ohne ihn!
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Mignon
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Mignon » 09.03.2019, 00:06

Hallo Stefanie,

Ein paar Punkte in deiner Geschichte habe ich nicht ganz verstanden:
Irgendwann erzählte er mir, wie es überhaupt dazu kam, dass er in Deutschland ist, was mir
bis dahin überhaupt nicht in den Sinn gekommen wäre. Da ich ja von Anfang an wusste,
dass er Tunesier ist und eigentlich nur durch ein Studium/ Ausbildung oder Heirat ( letzteres
war nicht der Fall ) nach Deutschland gekommen sein kann, hab ich nie damit gerechnet
was er mir eines Tages mitteilte.
Von der Flüchtlingswelle 2015/16 hast du also gar nichts mitbekommen? Wie schafft man das? Und du hast angenommen, dass er studiert oder eine Ausbildung macht? Hat er dir das erzählt, oder habt ihr anfangs tatsächlich nie darüber gesprochen, wie und warum er nach Deutschland gekommen ist und was er hier macht?
Er kam mit einer falschen Identität nach Deutschland. Lebte
seitdem als Flüchtling aus Syrien hier. Laut seinen Angaben beim Bamf hat er Tunesien
verlassen weil er dort mit seiner Cousine ein Baby hat und beide Familien ihn deswegen
verstoßen hätten.
Er lebt als syrischer Flüchtling in Deutschland, sagt dam Bamf aber, er habe in Tunesien ein Baby mit einer Cousine? Und die Geschichte mit der Cousine und dem Baby wäre doch wohl nie und nimmer ein Asylgrund gewesen. Das müsste er auch eigentlich gewusst haben. Hat dich das gar nicht stutzig gemacht?

Und was hat die Anwältin denn unternommen, "damit alles seinen richtigen Weg ging"? Niemand bekommt in Deutschland Asyl oder auch nur subsidiären Schutz, bloß weil seine Familie ihn "verstoßen" hat. Da gibt es keinen "richtigen Weg". Wo kämen wir denn da hin? Er war doch von Anfang an darauf angewiesen zu heiraten oder in Deutschland ein Kind zu zeugen, um hier bleiben zu können. War dir das nicht klar? Oder sollte die Anwältin ihm einen plausiblen Asylgrund eintrichtern?

Dir alles Gute mit der Scheidung. Hoffentlich passiert dir das nie wieder. Ich würde ihn auch anzeigen in der Hoffnung, dass sich die AE dann für ihn erledigt hat.

Mignon

Anaba
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Anaba » 09.03.2019, 08:36

Guten Morgen Stefanie,

auch von mir herzlich willkommen im Forum von 1001 Geschichte.

Mir geht es wie Mognon.
Ich kann nicht verstehen, was die Anwältin hier in richtige Wege geleitet hat.
Du schreibst:
Er kam mit einer falschen Identität nach Deutschland. Lebte seitdem als Flüchtling aus Syrien hier. Laut seinen Angaben beim Bamf hat er Tunesien verlassen weil er dort mit seiner Cousine ein Baby hat und beide Familien ihn deswegen verstoßen hätten.
Das würde ja bedeuten, er hat zwei unterschiedliche Identitäten gehabt, die er auch noch beide hier angegeben hat.
Einmal lebte er als syrischer Flüchtling und und dann hat er bei der Behörde zusätzlich angegeben, er sei in TN von der Familie verstoßen worden.
Wenn das so ist, dann ist er extrem dumm. Als syrischer Flüchtling hatte er doch mehr Chancen, wie ein verstoßener Tunesier.
Warum gibt er dann noch diese unglaubwürdige Tunesiengeschichte bei der Behörde an?
Und was konnte die Anwältin da denn noch retten?
Spätestens hier war dir doch klar, dass mit diesem Mann etwas faul sein muss und er ein Lügner ist.
Bei der Hochzeit wusstest du, dass du einen Betrüger heiraten würdest, der dich nötig braucht, um Aufenthalt zu bekommen.
Das eine solche Ehe nur schiefgehen kann, war voraussehbar.

Aber, was macht man nicht alles aus Liebe?
Er hat dann schnell gezeigt, dass ihm an einer Ehe nichts gelegen ist.
Er wollte seinen Aufenthalt und konnte nicht mal so lange sein Gesicht wahren.
Mit einer Trennung bist du den richtigen Weg gegangen.
Leider wird die Scheidung noch einige Monate dauern, das Trennungsjahr ist ja noch nicht mal um.
Ich hoffe, du bleibst stark und hält’s diese Zeit auch durch.
Dir alles Gute.

Nun kann nur immer wieder warnen, wenn der Partner hier keinen sicheren Aufenhalt hat.
In fast allen Fällen, wird dann jemand gesucht, um ihn zu legalisieren.
Finger weg von solchen Menschen. Die wahre Liebe findet man, trotz der schönen Rehaugen, so nicht.
Liebe Grüße
Anaba

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Atin
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Atin » 09.03.2019, 11:00

Und dann schickt er noch Geld nach Tunesien (laut Geschichte: seinen Arbeitslohn) zu der Familie die ihn "verstoßen" hat?? Nee nee das macht keinen Sinn.
Ich meine damit das es auch mit Sicherheit gelogen ist genauso wie die "Cousine mit dem Baby" nicht seine Cousine ist.

Seine Angaben sind echt Hanebüchen. Erst Flüchtling dann Verstoßener.

Klar ist er Tunisier und gibt sich als Syrer aus. Das machen viele. Einzigste Chance. Und wenn die Behörden keine Dolmetscher haben (es gibt klare Unterschiede zwischen Nafris und der syrischen Sprache) sind die geleimt.
Nun kann nur immer wieder warnen, wenn der Partner hier keinen sicheren Aufenhalt hat.
Bitte ausdrucken & an die Wand pinnen.
Wissen ist Macht.

Anaba
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Anaba » 09.03.2019, 11:12

Klar ist er Tunisier und gibt sich als Syrer aus. Das machen viele. Einzigste Chance. Und wenn die Behörden keine Dolmetscher haben (es gibt klare Unterschiede zwischen Nafris und der syrischen Sprache) sind die geleimt.
Anfangs (ich weiß nicht, ob sich das inzwischen geändert hat) hat man doch jeden als Dolmetscher genommen.
Hauptsache, er konnte Deutsch und eine benötigte Sprache.
Die waren nicht vereidigt und konnten gleich arbeiten.
Natürlich haben sie bemerkt, dass z.B. kein Syrer vor ihnen saß, wenn es ein Nordafrikaner war.
Warum auch immer haben viele nichts gesagt.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. :wink:
Ich erinnere an die Familie aus der Ukraine, die sich auch als Syrer ausgegeben haben.
Bei dem Chaos war vieles möglich.
Kontrolle, Überprüfung? Wer‘s glaubt.
Liebe Grüße
Anaba

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Atin
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Atin » 09.03.2019, 11:43

Natürlich haben sie bemerkt, dass z.B. kein Syrer vor ihnen saß, wenn es ein Nordafrikaner war.
Warum auch immer haben viele nichts gesagt.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Die deutschen denken allen Ernstes das die sich untereinander, ist doch Arabisch, verständigen oder das es wie aus dem Nichts syrische Dolmetscher gibt. Hallo... wer will hier eigentlich wen ver...…. :evil:

Sicher wird da "nachgeholfen" die Dolmetscher regeln das bei den Ämtern schon mit. Selbst gesehen. Bsp. marokkanische Dolmetescherin hilft Frau mit Kind ... Aussehen... dürft ihr raten... Marrok/ Nafri.

Einfach mal syrisches Fernsehen gucken und schon weiß man wie die reden und sich geben... könnte helfen.
Wissen ist Macht.

brighterstar007

Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von brighterstar007 » 09.03.2019, 14:46

Hi Stefanie,

Sicher ist es sehr verführerisch, jemand der sich fast perfekt verhält - und dies ueber
einen längeren Zeitraum - zu widerstehen, wenn Frau nichts von der Mentalität weiss
Und sich nicht vorstellen kann, dass es aus Berechnung geschieht und ihr die Person
Sympatisch erscheint.

Zum Glück musste deine Ma die Scheidung nicht miterleben.

Ich wünsche dir Heilung und eine neue Sicht auf das Leben!

LG Brighterstar

Mignon
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Mignon » 09.03.2019, 15:57

Stichwort Cousine: Niemals würde eine solche Geschichte damit enden, dass der Schwängerer verstoßen wird, denn es geht in aller Regel nicht darum, dass er dem Mädchen etwas angetan hat. Vielmehr würde in den meisten muslimischen Gesellschaften ein solcher Vorfall zunächst mal als eine Verletzung des Eigentums und der Ehre der Familie des Mädchens angesehen. Mögliche Reaktionen:

- Die Familien beschließen, dass der junge Mann das Mädchen zur Wiederherstellung der Ehre ihrer Familie heiratet und außerdem eine saftige Kompensation bezahlt bzw. auf Mitgift verzichtet.

- Beide werden, oder auch nur das Mädchen wird zur Wiederherstellung der Ehre getötet - ggf. auch zu Tode gesteinigt. (So läuft das in Teilen von Afghanistan und Pakistan, in Tunesien kenne ich mich nicht aus.)

- In städtischen Gesellschaften gibt es vielleicht auch die Möglichkeit der Abtreibung und "Wiederherstellung" der Jungfräulichkeit.

Auf jeden Fall wäre die kaum noch mögliche Verheiratung der jungen Frau an einen anderen Mann und die ramponierte Ehre ihrer Familie der wichtigste Punkt in dieser Angelegenheit. Da jagt man nicht einfach den Schwängerer zum Teufel, sondern pocht auf Regulierung des Schadens.

Vielleicht steckt ja hinter der ganzen Story nur, dass er in Tunesien mit seiner Cousine verheiratet ist und dass sie ein gemeinsames Kind haben.

Eclipse
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Eclipse » 09.03.2019, 17:45

Und wieder ein ignoriertes Bauchgefühl. Es ist so traurig. :(
er würde maximal alles geben damit wir gut leben können. Aber er tat absolut nichts.
Was das Würstchen maximal geben konnte war eben: NICHTS. Was ein Glück, liebe Stefanie, dass Du so früh einen Schlussstrich gezogen hast und vor allem, dass Du von dem Verworfenen nicht auch noch schwanger wurdest.

Genieß Deine Scheidung in vollen Zügen!

Qisma
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Qisma » 09.03.2019, 18:50

Atin hat geschrieben:
09.03.2019, 11:00
Und dann schickt er noch Geld nach Tunesien (laut Geschichte: seinen Arbeitslohn) zu der Familie die ihn "verstoßen" hat?? Nee nee das macht keinen Sinn.
Ich meine damit das es auch mit Sicherheit gelogen ist genauso wie die "Cousine mit dem Baby" nicht seine Cousine ist.
Es kann durchaus sein, dass das seine Cousine ist, mit der er ein Kind hat. Nur sind sie, falls es wirklich so ist, verheiratet. Die Familie wird ihn deshalb nicht verstossen. Es ist dort normal und ueblich, dass innerhalb der Verwandtschaft geheiratet wird.

Cousin und Cousine duerfen ja sogar in D heiraten.

Qisma
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Qisma » 09.03.2019, 18:52

Mignon hat geschrieben:
09.03.2019, 15:57

Vielleicht steckt ja hinter der ganzen Story nur, dass er in Tunesien mit seiner Cousine verheiratet ist und dass sie ein gemeinsames Kind haben.
Wahrscheinlich ist es so :wink: .

gadi
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von gadi » 09.03.2019, 19:41

Qisma hat geschrieben:
09.03.2019, 18:50
Atin hat geschrieben:
09.03.2019, 11:00
Und dann schickt er noch Geld nach Tunesien (laut Geschichte: seinen Arbeitslohn) zu der Familie die ihn "verstoßen" hat?? Nee nee das macht keinen Sinn.
Ich meine damit das es auch mit Sicherheit gelogen ist genauso wie die "Cousine mit dem Baby" nicht seine Cousine ist.
Es kann durchaus sein, dass das seine Cousine ist, mit der er ein Kind hat. Nur sind sie, falls es wirklich so ist, verheiratet. Die Familie wird ihn deshalb nicht verstossen. Es ist dort normal und ueblich, dass innerhalb der Verwandtschaft geheiratet wird.

Cousin und Cousine duerfen ja sogar in D heiraten.
Ich denke Atin meinte ganz einfach, dass die "Cousine" nicht (nur) seine Cousine ist sondern vielmehr als das, nämlich seine Frau.
Moderatorin
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brighterstar007

Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von brighterstar007 » 10.03.2019, 14:37

Hi,

Ich vermute auch, dass sie sowohl seine Cousine UND Ehefrau ist und sie mind. ein gemeinsames
Kind haben. Besonders, wenn er euer/ "sein" Geld treu dorthin schickt !
In der arabisch-türkischen Kultur ist es tatsächlich nicht ungewoehnlich, dass solche engen
Verbindungen akzeptiert sind. Verstoßen wird deshalb niemand !

Sei stolz auf dich !

Liebe Grüsse, Mut und Kraft

Wünscht dir brighterstar

lieselotte
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von lieselotte » 14.03.2019, 11:09

Mein Lieben ,
ich habe es heute erst geschafft eure Beiträge zu lesen . Die Aussage das seine Anwältin alles geregelt hatte bezieht sich darauf das er mit seiner richtigen Identität und einer Aussage die Glaubhaft wäre einen Termin bei Bamf hatte . Das er dort allerdings eine Geschichte / oder die Wahrheit sagt konnte ich nicht wissen denn ich war nicht dabei , habe das erst viel später in den Unterlagen gelesen . Dieser Satz das er ein Kind hat mit seiner Cousine hat mich schon umgehauen. Ich habe ja Tagelang nachgebohrt ob es jetzt wahr ist oder nicht .Eines Tage hat er mir gesagt er hätte zwar etwas mit seiner Cousine gehabt aber wären nie erwischt worden und es gäbe auch kein Kind , er wollte nur ein normales Leben in Europa damit es Ihm eines Tages besser ginge als in Tunesien .Jetzt wurde ich erst recht Misstrauisch.Ich war nicht tatenlos und habe seine Fb Profile durch stöbert und unter anderem eine angebliche Schwester ( mit Kind ) gefunden wo ich mir mittlerweile sicher bin das es seine Frau ist . Ja stimmt die Sprachen sind Unterschiedlich das hab ich beim Übersetzen gemerkt , seine Sprache ( Tunesisch ) ist nicht so ohne weiteres zu übersetzen das es einen Sinn ergeben würde , aber mit logischem Denken konnte ich mir zusammen setzen was die beiden schreiben . Gott sei Dank hab ich die Reißleine relativ schnell gezogen obwohl ich es ein paarmal über Bord geworfen hatte . Mein Leben geht weiter sobald die Scheidung durch ist , wie sein Leben weiter geht interessiert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht . Wer sein Leben mit Lügen aufbaut muss damit rechnen das sein Luftschloss zusammen fällt . Ich hoffe nur das er keine Möglichkeit hat noch einmal eine Frau in Europa zu belügen sondern zurück geschickt wird in sein Land .

Anaba
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Re: Zur Geschichte 358

Beitrag von Anaba » 14.03.2019, 12:28

Guten Tag Lieselotte,

herzlich willkommen im Forum von 1001 Geschichte.
Das Team wünscht dir einen guten Austausch.
Liebe Grüße
Anaba

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