Nigeria: Reingelegt

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesen Ländern

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Chahbani

Beitrag von Chahbani » 07.06.2009, 23:29

Hallo Valerian,

Kopf hoch und verliere den Mut nicht auch bei den stärksten Prüfungen.
Bist Du sicher,daß Du anwaltlich gut vertreten bist ?

Ich wünsche Dir, daß dieser Alptraum bald vorbei ist.

LG Chahbani

Tabiba
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Beitrag von Tabiba » 08.06.2009, 07:28

Hallo, ich verstehe das nicht. In Deutschland werden Mütter praktisch gezwungen, ihre Kinder den Bezness-Vätern zwecks
Umgang zu geben, obwohl die außer AE kein Interesse am Kind haben.
Und hier wird es einem Vater so schwer gemacht :roll: :?:
Das dient doch nicht dem "Kindeswohl".

Ich würde das ganze mal an die Öffentlichkeit bringen, Presse Fernsehn..

Es besteht wohl nicht die Möglichkeit, das Ganze nach Deutschland zu verlagern :?:

Valerian
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Beitrag von Valerian » 08.06.2009, 19:16

Tabiba hat geschrieben: Und hier wird es einem Vater so schwer gemacht :roll: :?:
Das dient doch nicht dem "Kindeswohl".

Ich würde das ganze mal an die Öffentlichkeit bringen, Presse Fernsehn..

Es besteht wohl nicht die Möglichkeit, das Ganze nach Deutschland zu verlagern :?:
Leider nein - zuständig ist immer das Gericht am Wohnsitz des Kindes. Ich hatte mehrere
deutsche Anwälte die Sache prüfen lassen. Bevor das erste Urteil in Zürich ergangen
ist, hätte ich noch die wage Chance gehabt meine Tochter per einstweiliger Verfügung in
Deutschland wegen Gefährdung des Kindeswohls sicherstellen zu lassen. Jetzt müsste ich
zusätzlich noch eine Begründung liefern, warum die Schweizer Behörden sich nicht
rechtstaatlich verhalten und ich auch in Zukunft nicht erwarten kann, hier eine Rechtsentscheidung
zu bekommen - das ist praktisch unmöglich, auch wenn es stimmt. Ich habe noch ein
wenig - ganz kleine Hoffnung auf den EUGMR. Wenn die meine Eingabe annehmen,
werden sie sich mit der Frage des "fairen Verfahrens" auseinandersetzen.

Was Unterhalt und Umgang angeht ist die Schweiz praktisch Mittelalter - neben Österreich
gibt es wohl weltweit kein übleres System. Völlig rücksichtslos kann eine Frau hier ihren
Mann mit einem Kind als Erpressungsobjekt bis aufs Hemd ausziehen. 10 Jahre vollen
Ehegattenunterhalt für die Mama und weitere 6 Jahre die Hälfte davon und bis zum Abschluss
der Ausbildung gibts Kindesunterhalt zuzüglich staatlicher Kinderzulagen. Ausserdem kassiert
sie die Hälfte vom Zugewinn und der Rentenkasse für die Zeit der Ehe.
Was aus den Kindern wird, interessiert hier niemanden wirklich. Die werden einfach in die
Tonne getreten - Mittelalter eben.
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Arabella
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Beitrag von Arabella » 08.06.2009, 20:21

Hallo Valerian,
das versteht doch kein Mensch mehr, was da vor sich geht. warum um Gottes Willen sollstest Du dein Kind nicht sehen dürfen. Gibt es da vielleicht Vorwürfe von Seiten der Mutter von denen du nichts weisst, nicht informiert wurdest?
Ich übe mich noch in Geduld......habe noch nichts Neues gehört.
LG Arabella
Ganz gleich wie beschwerlich das Gestern war-
du kannst im Heute stets neu beginnen !

Valerian
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Beitrag von Valerian » 08.06.2009, 23:14

Arabella hat geschrieben:Hallo Valerian,
das versteht doch kein Mensch mehr, was da vor sich geht. warum um Gottes Willen sollstest Du dein Kind nicht sehen dürfen. Gibt es da vielleicht Vorwürfe von Seiten der Mutter von denen du nichts weisst, nicht informiert wurdest?
Wenn die Mama gerade zufällig einmal übers Wochenende zu Hause ist, darf ich unsere Tochter schon sehen. Das Problem ist nur, dass die Mama mit dem vielen Geld lieber auf Reisen geht, anstatt die Umgangstermine einzuhalten. Kommentar einer Mitarbeiterin der Vormundschaftsbehörde: "Ja - wenn die Mutter nicht will ..."
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Valerian
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Beitrag von Valerian » 09.06.2009, 22:08

Guten Abend alle beieinander,
von Bekannten bin ich auf diesen Artikel in einer Schweizer Zeitung aufmerksam gemacht worden:
Erschlichene Ehen

«Ausländerin sucht Arbeitssklaven»
Von Hermann Lei, Kantonsrat, Frauenfeld

Immer öfter werde ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt von verlassenen Ehemännern ausländischer Frauen um Hilfe gebeten. Es drängt sich der Verdacht auf, dass Frauen aus anderen Ländern gezielt Schweizer Männer zu heiraten versuchen, weil unsere Rechtsordnung ihnen dann auf Kosten des Mannes ein sorgenfreis Leben garantiert – sofern sie ihn nach dem ersten Kind verlassen. Ein Beispiel gefällig?

A. E. ist 43 und seit zwölf Jahren lebt er alleine. Da er im Schichtbetrieb arbeitet, ist es für ihn schwer, eine neue Partnerin kennen zu lernen. So sucht er Liebe im Internet und findet auf einer der unzähligen Heiratsseiten wie Find International Dating & Foreign Women at InternationalCupid.com eine hübsche Kenianerin, nennen wir sie Grace, welche angibt, eine Beziehung zu suchen und bereit sei, in ein anderes Land zu ziehen. A.E. schreibt der hübschen jungen Schwarzen, ob sie ihn kennenlernen und ob sie mit «so einem alten Mann etwas zu tun haben» wolle. Dies sei ihr egal, kommt die Antwort aus Kenia sogleich zurück, das Alter spiele keine Rolle, A.E. solle nach Nairobi kommen, Heirat sei möglich. A.E. kann sein Glück kaum fassen und bald entsteht ein reger E-Mail-Verkehr. Doch A.E. wird leider nicht misstrauisch, wenn er auf ein Mail: «Ich liebe Dich, gute Nacht» die Antwort «Falls Du mir Geld schicken willst, mache es via Western-Union» erhält.

Voller Zugriff auf den Körper
Über das Internet schreiben sich A.E. und seine «Partnerin» regelmässig. Dabei spielt die attraktive Kenianerin subtil mit den Hormonen von A.E., verspricht ihm den «vollen Zugriff auf ihren Körper», macht weitere Andeutungen. A.E. schickt Geld, z.B. für den Bau einer Wasserleitung – später wird er erfahren, dass sein Geld in gebranntes Wasser umgesetzt wurde. A.E. aber ahnt nichts, er freut sich auf das erste Treffen mit Grace. Das Paar, das sich vorher kaum gesehen hat, heiratet im August 2007 in Kenia. Grace zieht mit A.E. in die Schweiz, wo sie bereits Bekannte hat. Im September 2008 kommt ein Sohn zur Welt. Dann verändert sich die bislang freundliche Grace.
Das Blatt wendet sich
«Nun habe ich ein Kind, du kannst mir gar nichts mehr sagen. Ich werde mein ganzes Leben von Deinen Alimenten leben» sagt sie ihm. Im Februar dieses Jahres steht plötzlich die Polizei vor der Tür. «Er hat mich geschlagen, er hat mich geschlagen!», beschuldigt Grace bei den Polizisten immer wieder den unschuldigen A.E. Dieser wundert sich: Seine Frau spricht sonst kein Wort Deutsch. Hat sie dieses Sätzchen einstudiert, um ihm etwas anzuhängen? Hat sie diesen Polizeieinsatz inszeniert, damit später ihre Aufenthaltsbewilligung nicht widerrufen wird? Kurz darauf wird Grace von einer afrikanischen Freundin abgeholt und sie quartiert sich mitsamt Kleinkind im Frauenhaus ein. Nun – unter kundiger Anleitung der afrikanischen Szene und des Frauenhauses – geht alles Schlag auf Schlag: Die Kenianerin nimmt sich auf Kosten der Steuerzahler einen Dolmetscher und eine Anwältin aus einem der teuersten Anwaltsbüros der Stadt. A.E. muss eine Getrenntlebens-Vereinbarung unterschreiben. Damit wird A.E. aufs Existenzminimum gesetzt und bezahlt seiner Frau einen grosszügigen Unterhalt. Einmal die Woche darf er sein Kind ganze drei Stunden sehen – falls er zahlt.
Arbeitssklaven
Statt eine Partnerin gefunden zu haben, steht A.E. vor einem Scherbenhaufen: Eine Familie hat er keine mehr. Er wird von Landsleuten von Grace bedroht. Die nächsten zwanzig Jahre wird er Unterhalt zahlen müssen. Sein Kind wird er nur wenig sehen und auch das nur, wenn die Kindsmutter das will. Einen Grossteil seiner Arbeitskraft wird er in Zukunft für eine Person einsetzen, welche ihn wohl nie als Partner gewollt hat, und für ein Kind, das er kaum sehen kann. So lebt und arbeitet A.E. für andere, ist ein moderner Arbeitssklave im Herzen Europas. Natürlich werden Männer wie A.E. nicht geschlagen oder gar umgebracht, wie die Sklaven in früheren Zeiten. A.E. lebt auch nicht an einer Kette. Wenn Menschen aber gezielt zur Ausplünderung ausgesucht und verwendet werden und solches vom Gesetz geschützt wird, so darf man sich doch fragen, ob hier nicht eine Art moderner Sklaverei stattfindet.
Grace aber besitzt in der Schweiz wegen des Kindes ein Aufenthaltsrecht. Und weil sie behaupten kann, von ihrem Mann geschlagen worden zu sein.
Hermann Lei
Quelle: Schweizer Zeit Ausgabe 13 vom 22 Mai 09
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Aljazira
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Beitrag von Aljazira » 10.06.2009, 15:33

Solche Berichte finden sich in jedem nationalkonservativen Blättchen.
Das ist genau die Art von populistischer Berichterstattung
(allein schon die "Schlagzeile"...) die Rechte gerne verwenden
und meiner Meinung nach der Thematik eher schaden, denn nützen.

Just my two cents...
Wenn man etwas will, gibt es immer einen Weg.
Wenn man etwas nicht will, immer einen Grund.

Valerian
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Beitrag von Valerian » 10.06.2009, 17:18

@ Aljazira
Ich finde, dass das ziemlich gut mit meiner Story übereinstimmt - im Gegenteil - die Geschichte ist in einigen Details sogar noch harmlos im Vergleich mit meiner. Der Verfasser ist Hermann Lei - Anwalt und Kantonsrat. Sicherlich kein linksorientierter Politiker - das heisst aber nicht, dass alle seine Beiträge schlecht sind. Den oben zitierten, finde ich sehr treffend geschildert.

Ich darf Dich, Aljazira, aber mal fragen, warum Du eigentlich alles in Frage stellst. Ich habe schon einmal in einem früheren Beitrag angeboten, allen, die Zweifel an der Geschichte haben, die Dokumente zu zeigen. Einen Teil habe ich sogar hier veröffentlicht.
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Aljazira
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Beitrag von Aljazira » 10.06.2009, 17:48

Lieber Valerian,

nun wirst Du aber unsachlich.
Ich stelle nicht alles in Frage!

Ich habe meine eigene Meinung zu Deiner Geschichte
und halte mich da mit weiteren Kommentaren einfach
heraus.

Mein Kommentar jetzt bezog sich auf den Artikel
und der Kommentar entspricht lediglich meiner
Meinung :)
Diese bezog sich auch nicht auf Herrn Lei,
sondern die Art der populistischen Berichterstattung!
Ich zumindest sehe diesen Bericht kritisch, was
nichts mit dem Inhalt der Geschichte zu tun hat.
(Desweiteren ließe sich darüber streiten, wie seriös und
ernstzunehmend das Schweizerzeit ist - möchte
ich aber an dieser Stelle nicht)

Dass viele Betroffene solche Berichte als passend
empfinden ist ja durchaus nachvollziehbar!

Beste Grüße
T*
Wenn man etwas will, gibt es immer einen Weg.
Wenn man etwas nicht will, immer einen Grund.

Valerian
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Beitrag von Valerian » 11.06.2009, 19:07

Wachsam hat geschrieben:Wäre ich ein wesentlich älterer Mann und im Verhältnis zu der Frau nicht halb so attraktiv, wäre ich sehr vorsichtig bei der Kontaktaufnahme. Hätte ich Geld, würde ich sie einladen, mit mir alleine einen längeren Urlaub zu verbringen. Und zwar auf keinen Fall dort, wo sie in der Nähe ihrer Sippe ist. Ganz klar würde ich signalisieren, dass sie ein Einzelzimmer im Hotel von mir bezahlt bekommt. Außerdem bekommt sie das Rückflugticket direkt ausgehändigt, wenn sie am Urlaubsziel eintrifft. Ich würde sie auch oft alleine lassen, und eine Person meines Vertrauens bitten, sie im Auge zu behalten. Wie verhält sie sich, wenn ich weg bin? Außerdem würde ich ihr erzählen, dass meine Geschäfte in der Heimat extrem schlecht laufen. Offiziell bin ich eigentlich mittellos. Niemand weiß wo mein Geld ist und selbst meine Ex-Frau kam nie an mein Geld. Eine Frau wird aber alles im Leben haben, wenn wir uns aufrichtig lieben. Blablabla! Außerdem würde ich andeuten, dass auch ich gern einmal länger im Ausland leben möchte. Das wäre mir eigentlich auch viel lieber, da Deutschland menschlich so kalt ist. Wenn die Kinder in die Schule gehen, halte ich sehr viel davon, dass man gemeinsam nach Deutschland geht. Bei Besnezz wird die Frau sich langsam zurückziehen, wenn kein Geld fließt und die AE in großer Ferne ist.
Das ist eine wirklich nette Träumerei von jemandem, der mit der ganzen Materie entweder nicht vetrazt ist oder nicht dazugelernt hat. Übrigens hatte ich am Anfang meiner Beziehung eine Privatdetektiv eingeschaltet, um festzustellen, ob meine Zukünftige auch juristisch sauber ist - einmal abgesehen von der Asylgeschichte. Und dann hatte ich einen Anwalt mit einem Ehevertrag beauftragt. Alles vergebens, wie sich jetzt herausstellt.
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Maira
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Beitrag von Maira » 11.06.2009, 21:00

hallo wachsam,

da irrst du dich aber gewaltig. mein mann war 21 jahre älter und ich habe ihn aus liebe geheiratet. wir waren 31 jahre zusammen bis er leider viel zu früh starb. das ist jetzt fast 7 jahre her und ich könnte mir keine neue verbindung vorstellen........eben, weil wir eine sehr glückliche ehe geführt haben.
Liebe Grüsse
Maira

Arabella
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Beitrag von Arabella » 11.06.2009, 23:14

Hallo Wachsam, wenn ich einen Mann kennenlernen würde und er mit mir solche Überwachungsspielchen treiben würde, wäre schon mal Schluss bevor es richtig angefangen hat.
So etwas kann man versuchen, wenn man merkt man wird betrogen, doch so handeln gleich von Anfang an ?
Da fehlt es ja jeglicher Romantik und Verliebtheit---ne dann lieber gar nicht.
Lernen tut man ja nur aus Erlebtem und der Blick, die Menschenkenntnis wird dadurch gestärkt.
Auf die Schnauze fallen können wir mit vermeintlichen Partnern immer, deshalb prüfe wer sich bindet.... jedoch bitte mehr mit Zeit und nicht mit solchen seltsamen Tricks.
LG Arabella
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Tabiba
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Beitrag von Tabiba » 12.06.2009, 15:35

Ich denke, wir waren doch alle ähnlich blauäugig wie dieser Mann.
Viele von uns waren älter als Er (ich spreche jetzt von Frauen) und was haben wir nicht alles getan und investiert und geglaubt und, und,und...

Ist es was anderes, wenn es einem Mann passiert?

Und da sie schon "Bekannte" in der Schweiz hatte, wußte sie sicher, welche Rechte ihr zustehen. Welcher Schweizer, der verliebt ist, denkt denn in so einer Situation an Scheidung und was da auf ihn zukommt?
Und Valerian kannte als Deutscher die schweizer Gesetze sicher noch weniger.

Hinterher ist man immer schlauer. Heute würde mir das auch nicht mehr passieren.

Ich nehme an, liebe Wachsam, dass Du wie dein Name schon sagt, immer vorher alles genau prüfst, hast wahrscheinlich immer das BgB unterm Arm, wenn Du reist :wink:

Tabiba

Tabiba
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Beitrag von Tabiba » 12.06.2009, 15:39

Hallo Wachsam, da haben wir uns überschnitten :wink:

Also warst Du wohl vorher auch nicht so wachsam, oder :wink:

Canim
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Beitrag von Canim » 15.06.2009, 09:53

Es gibt durchaus sehr geschickte Betrüger und Betrügerinnen. Wie soll Otto Normal-Frau oder Normal-Mann dahinter kommen? Und wie erst bei einer binationalen Beziehung. Mein Ex kannte die dt. Gesetzbücher, die für ihn maßgeblich waren, besser als ich.

Und wie man sich verhalten muss, weiß man erst nach einer Bezness-Erfahrung, einige selbst dann nicht und fallen durchaus noch ein zweites Mal herein.

Valerian ist m. E. genauso über's Ohr gehauen worden wie viele Frauen hier. Ich halte allerdings die rechtl. Sachlage für äußerst vertrackt, er scheint mir anwaltlich nicht gerade gut vertreten gewesen zu sein, von Anfang an nicht. Und aus dieser Geschichte für sich und sein Kind mit einem blauen Auge herauszukommen, geht nach den Sachverhalten jetzt schon kaum noch.

Nach Valerians Schilderungen halte ich die Schweizer Gesetzgebung für reformbedürftig, wie die deutsche in manchen Belangen übrigens auch.

Gruß
Canim
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Canim
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Beitrag von Canim » 15.06.2009, 13:23

Hallo Wachsam, und wie dir ergeht es vielen, der Bauch rührt sich schon ,der Verstand schläft noch, man hat niemanden, mit dem man darüber reden kann oder will, die Ressentiments sind eh schon groß genug und dann kennt man den Mann auch noch lange nicht wirklich.... Und glaubt irgendwie immer noch, alles wendet sich zum Besten.....

Immerhin haben wir die Augen dann nicht weiterhin fest geschlossen oder schauen nur durch die rosagetönte Brille.....

Lieber zu spät wach werden als gar nicht.

LG
Canim
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Valerian
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Beitrag von Valerian » 16.06.2009, 19:48

Blume hat geschrieben:
Valerian hat geschrieben: Lieber Valerian, sind die Fristen fest vorgegeben, müssen diese auch 100% eingehalten werden, andernfalls wird die Klage oder Eingabe schon aus formalen Gründen abgewiesen.
Die Fristen sind eigentlich fest vorgegeben - aber da es ein Prozess ohne letztinstanzliches innerstaatliches Urteil wegen Verweigerung eines fairen Verfahrens und des Beschwerderechts ist, könnte ich die Eingabe einfach wiederholen - deshalb glaube ich nicht, dass die das aus formalen Gründen abweisen. Trotzdem kann man hier nur abwarten und die Wahrscheinlichkeit für eine Annahme ist wirklich klein.

Zwischenzeitlich hat sich das Obergericht bei mir gemeldet und einen Anhörungstermin ohne Protokoll zur Schlichtung angesetzt. Ich bin gespannt, ob das noch etwas bringt - dieser Prozess dauert nun schon seit Nov'08, was für ein Familiengerichtsverfahren unglaublich lang ist.

Heute morgen gab es ein weiteres Gespräch mit der Beiständin. Meine Frau hat einfach gemauert. Ich habe dann auf das gerichtliche Umgangsrecht bestanden und auch das hat sie abgelehnt - die Beiständin hat dann gesagt, dass sie nichts machen könne. Es ist wirklich unglaublich ...
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Arche Noah
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Beitrag von Arche Noah » 16.06.2009, 22:01

Canim hat geschrieben: Nach Valerians Schilderungen halte ich die Schweizer Gesetzgebung für reformbedürftig, wie die deutsche in manchen Belangen übrigens auch.

Gruß
Canim
Na ja liebe Canim, in Deutschland hätte man der Mutter schon ein Teil der Sorge entzogen, mit Zwangsgeld gedroht oder das Kind mit dem Gerichtsvollzieher aus der Wohnung geholt. - der Vater hätte Anzeige wegen Kindesentzug gestellt......ect

Aus meinen Erfahrungen in Sachen Umgangsrecht wird einem hier in D knallhart die Pistole auf die Brust gesetzt.

LG
Arche
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Canim
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Beitrag von Canim » 17.06.2009, 07:49

Zumindest mal erheblich erfolgreicher als in der Schweiz, liebe Arche.
Was da abläuft, finde ich absolut daneben. Und Beistände schütteln den Kopf, dann kann man ja gleich auf sie verzichten. Ich denke aber immer noch, dass Valerian von Anfang an nicht wirklich gut anwaltlich vertreten war. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Schweizer tatsächlich so eine Gesetzgebung haben. Mir erscheint das immer ein wenig wie Willkür, was Valerian da schildert.

LG
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Valerian
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Beitrag von Valerian » 17.06.2009, 19:00

Blume hat geschrieben: Das ist in D-land normalerweise ein Grund, Sorgerechtsentscheidungen zu überdenken. Streng genommen führt eine grundlose Verweigerung des Umgangs sogar zum Entzug des Sorgerechts. Gibt es da nichts Vergleichbares in der Schweiz? Informiere Dich bitte nochmals.
Rein formal hätte man meiner Frau schon längst das Sorgerecht abnehmen müssen - aber in der Schweiz ticken die Uhren und alles andere eben anders.

Jedenfalls mache ich jetzt keine unnötigen Kompromisse mehr - entweder die finden eine Lösung für unsere Tochter und meine finanzielle Zukunft oder ich gehe einfach zum nächst höheren Gericht - am Ende bis in die Öffentlichkeit.
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