Ich habe gestern viel in deinem Thread gelesen und heute nochmals (aber nicht alles!).
Soweit ich das Juristendeutsch im Bundesurteil verstehe, hast du mit deiner Beschwerde viele formale Punkte nicht erfüllt. Vor allem hast du nicht genug juristisch argumentiert (es wird auf zig Paragraphen hingewiesen). Somit hat das Gericht entschieden - aufgrund formaler Fehler - dass deine Beschwerde nicht berechtigt ist und ist deswegen gar nicht erst auf das Geschäft eingetreten. Das heisst ...
... sie haben sich inhaltsbezogen gar nicht mit der Thematik auseinander gesetzt und somit wurde auch kein Sachverhalt geklärt. So frustrierend das für dich aus sein mag - und du sachlich vielleicht sogar Recht haben könntest - so ist das leider nun mal in der Justiz: Damit Richter sich inhaltlich mit der Sache auseinandersetzen, müssen formale Punkte erfüllt sein. Die sind die Eintrittskarte für eine weitergehende Betrachtung: Und in deinem Fall hat diese Eintrittskarte leider gefehlt.Valerian hat geschrieben:
Man muss sich auch klarmachen, dass es Offizialmaximen bei Gewalt in der Ehe und bei Kindesschutz gibt. Wenn ich also dem Bundesgericht unter Beilage aller Akten mitteile, dass meine Tochter verschleppt und ihr nach einem Unfall mit schwerer Verletzungsfolge die medizinische Hilfe verweigert wurde, hätte das Gericht zumindest den Sachverhalt endgültig klären müssen - eine simple Abweisung der Klage ist nicht anderes als ein schwerer Rechtsbruch und Beihilfe zur Kindesmisshandlung.
Es wurde dir in diesem Thread sicher 100-te Male empfohlen, dich an einen Anwalt zu wenden und mit diesem den Prozess weiterzuführen. Aufgrund gemachter Erfahrungen kam dies für dich nicht in Frage. Dass das Bundesgericht nun auf deine Beschwerde nicht eingetreten ist, ist die Konsequenz davon. Juristendeutsch ist eine Fachsprache, die nur Experten verstehen. Ausserdem ist die ganze juristische Praxis etwas Verzwicktes: Als Laie hat man da so gut wie keine Chance...
Und ausserdem unterstelle ich dir als Deutscher, dass du zu wenig mit dem schweizerischen juristischen System vertraut bist.
Blume hat geschrieben: Ich fürchte immer noch, Du wirst Dein Ziel so nicht erreichen, ...
Ja, das befürchte ich auch.Valerian hat geschrieben:Diese Befürchtung habe ich auch - aber mir fällt nichts besseres mehr ein. Eine neuerlich von mir kontaktierte Anwältin, die normalerweise Frauen vertritt, hat sämtliche Akten studiert und eine ziemlich gute Darstellung der Vorgänge in der Vergangenheit abgeliefert. Jetzt vertritt sie die Meinung, dass ich mich im Interesse meiner Tochter der Situation fügen sollte und wir allenfalls einen Vergleich mit meiner Frau (faktisch ihrer Anwältin) aushandeln könnten, der aber auch auf sehr hohe Zahlungen für die Zukunft hinausläuft - ich bin noch am überlegen. Auf eine Überlegung den Fall über die Presse in die breitere Öffentlichkeit zu ziehen, würde sie mit Niederlegung des Mandats reagieren und warnte mich davor, dass ich meine letzten Möglichkeiten verspielen würde. - Ich überlege noch...
Wildes Agieren - wie andere hier schon fest gestellt haben - führt in juristischen Angelegenheiten nicht zum Ziel. Aber das ist genau das, was du machst. Wenn du über all Briefe hinschickst, Anklagen und Beschwerden erhebst, dann läufst du Gefahr, dass man dich nicht mehr Ernst nimmt. Du schiesst über das Ziel hinaus und das ist der Sache nicht dienlich.
Wenn deine neue Anwältin davon abrät an die Medien zu gelangen, dann würde ich das sehr ernst nehmen. Vermutlich läufst du Gefahr dich damit lächerlich zu machen, weil deine vielen Aktionen juristisch eben nicht fundiert waren und somit nicht haltbar sind. Wenn dir wirklich Unrecht getan worden wäre und die Justiz im Irrtum ist, dann haben die wenigsten Anwälte etwas dagegen, mit den Medien zusammen zu arbeiten.
Aber in deinem Fall habe ich den Eindruck, hängt viel vom "Unrecht" mit deinem Unvermögen zusammen, juristisch-formell korrekt vorzugehen.
Ausserdem rate ich dir, nach Deutschland zurück zu gehen. Du bist freiwillig hier: Wir halten dich nicht auf. Und wenn du soviel Ärger in dir hast, dass du über uns Schweizer und unser Land so ausfällig werden musst, wie in den vergangenen Posts, dann bist du hier nicht mehr am richtigen Ort.
Die Schweiz ist ein wunderbares Land. Und die Justiz ist genau geregelt: Wenn man sich nicht daran halten will / kann, nützt es nichts, wenn man nachher wie ein kleines Kind stämpfelt und das ganze Land verunglimpft. Damit bekommst du nicht mehr Recht.
Ich empfehle dir, die vielen Ratschläge, die du hier im Thread bekommen hast, endlich ernst zu nehmen.