Es geht um eine Bekannte, Freundin wäre zu viel gesagt, dennoch berührt mich ihr Thema und sie tut mir sehr leid!
Hier ist es weniger Liebe, die vorgegaukelt wird, sondern Bedürftigkeit.
Hinzu kommt neben typisch deutschem Schuldkomplex eine gewisse esoterisch-christliche Form von Religiosität.
Meine Bekannte überweist -sobald sie etwas Geld in die Finger bekommt- kleine bis größere Summen nach Afrika.
Ein witch-doctor zieht ihr so lange das Geld aus der Tasche, bis sie keines mehr hat. Es geht dann um Rituale, die er für sie vollzieht und die "Zutaten", die er dafür braucht. Oder er (oder seine Frau und die Kinder) seien am Verhungern.
Der Witz an der Geschichte:
meine Bekannte hat selbst kein Geld. Sie bettelt auf der Straße die Leute an. Hat sie zehn Euro schickt sie fünf nach Afrika.
Alles funktioniert nur über WLAN und Skype, denn Geld für einen Handy-Vertrag hat sie natürlich keines.
Ich wollte diesen Aspekt mal in das Forum einbringen: es gibt in Afrika eben sehr geschickte Menschen, die wissen, wie man gutgläubigen Frauen das Geld aus der Tasche zieht.
Für meine Bekannte habe ich jede Hoffnung aufgegeben. Helfen kann man ihr nicht. Sie müßte in eine Therapie, aber so lange sie das selber nicht einsieht, wird sie wohl immer wieder auf die Nase fallen. Noch weiter unten kann sie eigentlich nicht mehr ankommen, zeitweise war sie auch obdachlos, bekommt ihren eigenen Alltag nicht geregelt. Telefonieren geht aber immer.
Grüße ans Forum!
Eine etwas andere Variante
Moderator: Moderatoren
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Cimmone
- Beiträge: 5792
- Registriert: 16.11.2018, 07:05
Re: Eine etwas andere Variante
Liebe elvi175,
Herzlich Willkommen im Forum 1001 Geschichte.
Das Team wünscht Dir einen guten Austausch.
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Vielen Dank für das Einbringen dieser Variante von finanzieller Ausbeutung.Dies ist zwar keine klassische Geschichte im Sinne des Forums, die Kombination aus Schuld und Religiösität ist allerdings eine, die anfällig für Betrüger macht. Und wenn sie an diese "Rituale" glaubt, sie muss nur Glauben und Geduld haben. Dann wird es schon. Unabhängig von ihren Lebensumständen.
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Vielen Dank für das Einbringen dieser Variante von finanzieller Ausbeutung.Dies ist zwar keine klassische Geschichte im Sinne des Forums, die Kombination aus Schuld und Religiösität ist allerdings eine, die anfällig für Betrüger macht. Und wenn sie an diese "Rituale" glaubt, sie muss nur Glauben und Geduld haben. Dann wird es schon. Unabhängig von ihren Lebensumständen.
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gadi
- Beiträge: 9291
- Registriert: 05.06.2014, 18:56
Re: Eine etwas andere Variante
Hallo Elvi, willkommen auch von mir und danke für deinen Beitrag.
Die von dir beschriebene Variante (wie Cimmone schon schrieb, ist das keine klassische Beznessschilderung im Sinne des Forums) ist uns auch insofern bekannt, als sie einen Teilaspekt innerhalb von Bezness darstellen kann. Es gibt also Überschneidungen.
Dies zum Beispiel derart, dass der Beznesser eine "ernsthafte Liebesbeziehung" vortäuscht, das Opfer somit schon emotional abhängig gemacht hat und danach Geld- und auch Sachforderungen stellt (teilweise durchaus aus angeblicher Bedürftigkeit, aber natürlich für alles mögliche, was die "Beziehung" aufrecht erhält, so z.B. Aufwendungen für Visa, Sprachkurse, Reisekosten usw.).
Hoffentlich ergibt es sich sehr bald, dass deine Bekannte aufwacht.
Die von dir beschriebene Variante (wie Cimmone schon schrieb, ist das keine klassische Beznessschilderung im Sinne des Forums) ist uns auch insofern bekannt, als sie einen Teilaspekt innerhalb von Bezness darstellen kann. Es gibt also Überschneidungen.
Dies zum Beispiel derart, dass der Beznesser eine "ernsthafte Liebesbeziehung" vortäuscht, das Opfer somit schon emotional abhängig gemacht hat und danach Geld- und auch Sachforderungen stellt (teilweise durchaus aus angeblicher Bedürftigkeit, aber natürlich für alles mögliche, was die "Beziehung" aufrecht erhält, so z.B. Aufwendungen für Visa, Sprachkurse, Reisekosten usw.).
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Nur der Betrug entehrt [den Betrüger], der Irrtum [das Opfer] nie. G. C. Lichtenberg
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