Artikel, die sprachlos machen 2

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Nilka
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 14.10.2019, 10:16

Paß auf, was du sagst

Wer eine Situation schafft, in der niemand mehr wissen kann, für welche Äußerungen er vor Gericht gezerrt werden kann, strebt in letzter Konsequenz eine Gesinnungsdiktatur an. Wir sind schon mittendrin. Von Michael Paulwitz. Weiterlesen auf jungefreiheit.de
Es riecht nach Orwell. Wer einen illegalen Einwanderer einen illegalen Einwanderer nennt, soll im US-Bundesstaat New York künftig mit saftigen Geldstrafen von bis zu einer Viertelmillion Dollar belegt werden können. So will es eine ominöse „Kommission für Menschenrechte“, die auch noch weitere neue Delikte auflistet: Zum Beispiel, wenn jemand eine Person aufgrund deren Herkunft auffordert, in ihre Heimat zurückzukehren.

Vordergründig reiht sich dieser Vorstoß in das übliche linke Anti-Trump-Gehabe ein: Da haben wir es dem Präsidenten aber wieder mal gegeben für seine Attacke auf zwei islamistische demokratische Kongreßabgeordnete. Dahinter steckt aber mehr: In der ganzen Welt sind die Meinungskontrolleure auf dem Vormarsch, die mit fragwürdigen Gesetzen und staatlichen Zwangsmitteln die Grenzen des Sagbaren enger ziehen und die Grenzen des Strafbaren ins Ungewisse ausweiten.

Deutschland nimmt hier eine unrühmliche Vorreiterrolle ein. Das Gesetzesmonstrum mit dem sperrigen Namen „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ („NetzDG“), das vor nunmehr zwei Jahren in Kraft getreten ist, hat die Marschrichtung markiert: Mißliebige Meinungsäußerungen sollen im Schnellverfahren, unter Umgehung des rechtsstaatlich vorgesehenen Justizweges, aus den sozialen Medien entfernt werden.

Vorauseilende Sperrungen und Löschungen

Die Behauptung, damit Gesetzeslücken schließen und „rechtsfreie Räume“ verhindern zu wollen, war von Anfang an ein Vorwand. Beleidigung, üble Nachrede, Volksverhetzung waren auch ohne NetzDG strafbar, es mangelte gegenüber den Betreibern sozialer Netzwerke nur häufig an der Durchsetzungsfähigkeit.

Statt dem realen Mißstand abzuhelfen und sich beispielsweise darauf zu beschränken, die Angabe ladungsfähiger Anschriften im Geltungsbereich des deutschen Strafrechts rechtsverbindlich zu machen, hat das NetzDG die Verantwortung für die Löschung anstößiger Inhalte an die Betreiber delegiert. Die wiederum greifen für die Exekution auf juristische Laien oder aber zweifelhaft legitimierte Privatorganisationen zurück.

Das Ergebnis war absehbar: Willkürliche und vorauseilende Sperrungen und Löschungen durch Facebook, Twitter und Youtube, um Strafzahlungen gar nicht erst zu riskieren. Nachvollziehbar orientieren sich die Unternehmen dabei an den angenommenen Erwartungen der Regierungen: Bei Einwanderungs-, Islam- und Multikulturalismus-Kritik schnappt die Schere zu, bei linkem und muslimischem Antisemitismus oder islamistischer Gewalt- und Terrorverherrlichung läßt man gern auch mal fünfe gerade sein.

Juristisches Paralleluniversum


Das Bundesjustizministerium leugnet diese Effekte; gleichzeitig scheinen sie der Nachfolgerin von NetzDG-Macher Heiko Maas, Christine Lambrecht (SPD), nicht weit genug zu gehen. Lambrechts Pläne zur Verschärfung des NetzDG zielen auf die Schaffung eines juristischen Paralleluniversums, in dem mit Gummiparagraphen wie „Kampf gegen Haß und Hetze“ der Gesinnungsbestrafung Tür und Tor geöffnet wird.

Vorgesehen sind nicht nur vereinfachte „Meldewege“ und Informationspflichten der Plattformbetreiber an die Strafverfolgungsinstanzen, sondern auch eine eigene Ermittlungsbehörde. Die Ermittler sollen dann von sich aus tätig werden, zunächst nur bei Offizialdelikten.

Auch da sind allerdings die Grenzen im Fluß: Hessens schwarz-grüne Landesregierung etwa will erreichen, daß auch „Beleidigung im Internet“ zu einem solchen Offizialdelikt wird, bei dem die Behörden unabhängig von der Anzeige eines Betroffenen ermitteln müssen. Daß dabei der Rechtsrahmen von strafrechtlich eindeutigen Beleidigungstatbeständen ins Schwammig-Subjektive ausgeweitet werden soll, ergibt sich schon aus dem selbstgesetzten Anspruch der hessischen Schwarz-Grünen, im Kampf gegen „Haßrede“ eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Hamburgs grüner Justizsenator Till Steffen wiederum wünscht sich gleich ein europaweites NetzDG. Auch dieser Zug steht bereits unter Dampf. Frankreichs Gesetz „gegen Haß im Internet“ übertrifft das deutsche Vorbild noch mit weitergehenden Löschverpflichtungen und noch höheren Strafandrohungen. Digital-Staatssekretär Cédric O sieht in dem französischen Gesetz, das eine „Beobachtungsstelle“ und eine spezialisierte Staatsanwaltschaft für „digitale Haßinhalte“ vorsieht, ein Modell für die EU.

Es geht um die Beschneidung der Meinungsfreiheit

Dafür stehen die Chancen nicht schlecht. Denn Brüssel arbeitet schon an „Aktionsplänen“ und Verhaltensrichtlinien zur Bekämpfung von Haßrede und „Desinformation“. Ganz im Sinne des UN-Migrationspakts, der die Verpflichtung auf die Verbreitung eines positiven Bildes von Migration kodifiziert hat. Und diesem Ziel steht die Freiheit der Meinungsäußerung nun einmal im Wege.

Daß es im Kern nicht um vermeintliche Rechtslücken geht, sondern um die Beschneidung der Meinungsfreiheit, lassen Linksintellektuelle ganz offen durchblicken. „Redefreiheit tötet“, schreibt beispielsweise New York Times-Autor Andrew Marantz. Der angebliche Zusammenhang zwischen sogenannter „Haßrede“ im Netz und einzelnen spektakulär herausgehobenen Gewalttaten bleibt unbewiesene und unbeweisbare Zweckbehauptung. Die Absicht dahinter ist offensichtlich: Wer anderen vorschreiben kann, was zu denken und zu reden erlaubt sein soll, sichert sich Diskurshoheit und dadurch reale gesellschaftliche Macht.
[...]
Nicht umsonst stammt der Begriff „Hetze“ aus dem Repertoire sozialistischer Willkürjustiz, in der jeder jederzeit abgeurteilt werden konnte. Wer eine Situation schafft, in der niemand mehr wissen kann, für welche Äußerungen er vor Gericht gezerrt werden kann, strebt in letzter Konsequenz eine Gesinnungsdiktatur an.
„Wehret den Anfängen“? Wir sind schon mittendrin. Widerstand ist Bürgerpflicht.

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Nilka
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 14.10.2019, 10:33

Pathologische Toleranz

Dass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schwäche gegenüber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime. Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser um mehrere hunderttausend Menschen verstärkt. Von Chaim Noll.
Am Freitag, dem 4. Oktober versuchte ein Syrer in Berlin, mit gezücktem Messer in eine Synagoge einzudringen. Um keine Zweifel an seiner Absicht zu lassen, rief er sowohl den mittlerweile aus Dutzenden Terror-Attacken bekannten Schlachtruf Allah hu akhbar als auch Fuck Israel – für die deutsche Justiz kein Grund, den Mann in Haft zu nehmen. „Nun ist er auf freiem Fuß, unauffindbar – und gewaltbereit“, schrieb Filipp Piatov in der Bild-Zeitung, der einzigen deutschen Tageszeitung, die noch wagt, den Kern des Problems zu benennen. „Denn was für jeden Bürger mit gesundem Menschenverstand nach einem versuchten antisemitischen Terrorangriff aussieht, ist für Berliner Behörden leider kein Haftgrund.“

Vier Tage später versuchte ein Deutscher, in die glücklicherweise fest verrammelte Synagoge in Halle einzudringen und erschoss, da seine Sprengkörper nicht funktionierten, zwei völlig Unbeteiligte auf offener Straße. Beide, sowohl der Syrer als auch der Deutsche, hatten sich Tage ausgesucht, an denen in den selten besuchten deutschen Synagogen mit Sicherheit betende Juden, also potentielle Opfer anzutreffen waren: Freitag, 4. Oktober Beginn des Shabat, Mittwoch, 9. Oktober Jom Kipur, der jüdische Versöhnungstag.

Dabei illustriert dieses Doppelereignis, diese prompte Aufeinanderfolge zweier Attacken gegen Juden in Deutschland auf beispielhafte Weise, wie die pathologische Toleranz von deutschen Politikern, Justiz und Medien gegenüber dem muslimischen Judenhass auch jeden anderen Judenhass in Deutschland ermutigt. Was junge Muslime seit Jahren ungestraft tun dürfen, beanspruchen auch junge Neonazis für sich. Dass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schwäche gegenüber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime. Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser an einem einzigen Tag um mehrere hunderttausend Menschen verstärkt. Wie rücksichtslos das war, wie gefährlich gerade in Deutschland, hat Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod ausgesprochen: „Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“
„Jude“ ist das verächtlichste Schimpfwort auf Schulhöfen

Heute wachsen deutsche Kinder auf Schulhöfen auf, in denen „Jude“das verächtlichste Schimpfwort ist, mit dem ihre muslimischen Mitschüler operieren. Dagegen geht niemand mehr vor, es wird hingenommen, aus Furcht und Gleichgültigkeit, und alle „Dialogreihen“ und Broschüren gegen Antisemitismus werden dieses Muster in jungen deutschen Köpfen nicht mehr korrigieren: dass Juden verächtliche Wesen sind, zu Recht zum Opfer ausersehen, erst als Mobbing-Opfer in deutschen Schulen, dann auf Straßen, Plätzen und Bahnhöfen, in Synagogen, Restaurants und überall im öffentlichen Raum.

„Die Juden sind schuld“, soll der geistig unterbelichtete Attentäter von Halle in seinem Bekenner-Video ausgerufen haben. Und auch dieses Argument war seit Jahrzehnten – über den Umweg Israel – bei deutschen Politikern und Medien in Gebrauch: Juden und Israel schuld am Scheitern des „Weltfriedens“, an den Raketen aus Gaza, an der katastrophalen Korruption und Misswirtschaft der Palästinenser-Führung, sogar an ihrem durch Verschwendung erzeugten Wassermangel, wie ein gleichfalls unterbelichteter deutscher Politiker, Martin Schulz, in aller Dreistigkeit vor Israels Parlament behaupet hat.

Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Halle sagte in einem Interview mit einer israelischen Zeitung, aus Sicht der Opfer wäre es gleichgültig, ob der Attentäter ein Nazi, ein Linksradikaler oder ein Muslim sei, Bedeutung hätte nur, ob man endlich etwas gegen den Judenhass tut. Die regierenden deutschen Politiker trifft die volle Verantwortung für das, was derzeit geschieht: die allmähliche Verwandlung Deutschlands in ein für Juden unbewohnbares Land. Und wir teilen diese Verantwortung, wenn wir sie davon kommen lassen, mit billigen Betroffenheits-Bekundungen wie bisher jedes Mal.

https://www.achgut.com/artikel/pathologische_toleranz
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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 14.10.2019, 15:14

WAR BISLANG STAMMGAST
Weil er ein Kreuz trug: Deutscher darf nicht in Essener Disco
Mit drei Freunden wollte ein 30-jähriger Deutscher aus Gelsenkirchen in der Essener Disco „Lucy“ ausgelassen feiern. Doch ein Türsteher ließ ihn nicht rein. Grund: Der junge Mann ist Christ, trug ein Kreuz um den Hals.

„Ich gehe da jetzt seit sechs Jahren hin, weiß natürlich, wie man dort erscheinen muss. Aber mit so etwas habe ich nicht gerechnet“, wird der Deutsche in Medien zitiert.
https://www.wochenblick.at/weil-er-ein- ... ner-disco/
Liebe Grüße
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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 14.10.2019, 15:25

In Niederösterreich wurden im laufenden Jahr schon mindestens 14 Menschen ermordet.
TOTER LAG IN EINER WOHNUNG
70-Jähriger in Gablitz ermordet
Schon wieder ein Mord in Niederösterreich! Dabei ist der jüngste Mordfall in Vösendorf noch nicht geklärt, wo der 60-jähriger Landwirt Franz U. mit einem Feuerlöscher erschlagen wurde.
Der Sachverhalt in Gablitz soll ähnlich sein. Der 70-jährige wurde mit Spuren massiver Gewalteinwirkung gegen den Körper tot am Boden liegend aufgefunden. Über die genaue Natur der Verletzungen wurden noch keine Informationen bekannt gegeben. Das Ergebnis der Obduktion wird am Sonntag erwartet.
https://www.wochenblick.at/70-jaehriger ... -ermordet/
Liebe Grüße
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von EmilyStrange » 15.10.2019, 13:16

neues von der Hirse-Front

https://www.achgut.com/artikel/afd_hirs ... kundin_dar

Natürlich war das nur ein Versehen, dass die Parteizugehörigkeit der "aufrechten Kundin" nicht erwähnt wurde.
Tut ja auch nix zur Sache, oder?
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 15.10.2019, 14:14

Monika Lazar
Am 21. Dezember 2004 rückte sie für die ausgeschiedene Bundestagsabgeordnete Antje Hermenau nach und ist seitdem Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier ist sie seit 2005 Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen für Strategien gegen Rechtsextremismus.

Im Februar 2015 nahm die Staatsanwaltschaft Leipzig Ermittlungen gegen Monika Lazar
, Juliane Nagel (Die Linke) und drei weitere Personen auf. Auf einer Pressekonferenz zur Verhinderung einer Legida-Demonstration sollen sie nach Ansicht der Staatsanwaltschaft öffentlich zu Straftaten aufgefordert haben.[3] Im Januar 2016 wurden die Ermittlungen gegen Lazar eingestellt, da die Staatsanwaltschaft nur eine geringe Schuld sah.
https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Lazar
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von EmilyStrange » 15.10.2019, 15:30

naja, schließlich kann Frau Lazar in ihrem Leben neben ihrer Parteizugehörigkeit ja auch einfach Kundin dieses Bioladens sein, gelle?

Zufälle gibts halt...
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 15.10.2019, 16:31

EmilyStrange hat geschrieben:
15.10.2019, 13:16
neues von der Hirse-Front

https://www.achgut.com/artikel/afd_hirs ... kundin_dar

Natürlich war das nur ein Versehen, dass die Parteizugehörigkeit der "aufrechten Kundin" nicht erwähnt wurde.
Tut ja auch nix zur Sache, oder?
Der Beitrag ist mittlerweile aus der ZDF-Mediathek verschwunden, er ist aber noch auf YouTube.
Die Gute wurde enttarnt :wink: :lol:
Das wurde doch als zu peinlich empfunden :mrgreen:

Kommentare:

Wie cool ist das denn! Sie führen sich selber vor! Nur weiter so, bis zur kompletten Demontage.
***
Die Aufdeckung der Manipulation des ZDF in diesem Fall beweist einmal mehr, wie eng verzahnt ARD bis ZDF mittlerweile mit den “Grünen” sind und damit vorsätzlich gegen den Rundfunkstaatsvertrag verstossen. Obwohl die “Grünen” die kleinste Oppositionpartei sind, bekommen sie im Vergleich zum Oppositionsführer ein Vielfaches der Sendezeit zur Selbstdarstellung gewidment, was bei Talk-Shows besonders auffällig ist. Die “Grünen” sehen den Staatsfunk mittlerweile als ihren Haussender an und verhalten sich auch entsprechend, wie zuletzt deren Kritik nach dem Interview des ZDF mit Meuthen zu Halle gezeigt hat.
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 15.10.2019, 19:29

Hessisch Lichtenau: Schwerer Raubüberfall – 83-jährige Frau mit Elektroschocker attackiert
Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen – (ots) – Bereits am Samstag 12.10.2019 gegen 07:50 Uhr, wurde eine 83-jährige Frau in ihrem Wohnhaus von einem südländisch aussehenden Pärchen überfallen.

Am Samstagmorgen gegen 07:50 Uhr waren 2 Personen im Hessisch Lichtenauer Ortsteil Fürstenhagen unterwegs und klingelten in der Straße “An der Kirche” an der Haustür einer 83-jährigen Frau.
Die 83-Jährige öffnete daraufhin die Tür. Vor dem Haus warteten ein Mann und eine Frau.
Die Frau bat die ältere Dame darum telefonieren zu dürfen. Sie gab gegenüber der 83-Jährigen vor, dass man Probleme mit dem Auto habe. Die Seniorin bat das Pärchen daraufhin ins Haus.

Im Haus wurde die 83-Jährige dann unvermittelt von der Frau massiv mittels eines Elektroschockers angegriffen. Im Verlauf der nun folgenden körperlichen Auseinandersetzung versuchte der Mann die ältere Dame dann auch noch zu knebeln.
Da aber unerwarteter Weise die Pflegekraft der Seniorin an der Wohnanschrift erschien, ließen die beiden Täter von ihrem Opfer ab.
https://www.metropolnews.info/mp434515/ ... attackiert
Liebe Grüße
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 16.10.2019, 07:11

Die sozialen Medien geben den Blick frei für Außenstehende, auch außerhalb der Moscheen und Madrasen, was dort wirklich gedacht und gesagt wird: Die Gemeinde Horn-Bad Meinberg postete ein Zitat des Diyanet-Chefs Ali Erbas, der betete, „unsere glorreiche Armee siegreich zu machen. In Herne rief ein DiIB-Imam den Betenden zu: „Allah, führe unsere glorreiche Armee zum Sieg!“. Und der Atib-Vorsitzende Mehmet Alparslan Celebi, Stellvertreter Ayman Mazyeks beim von Merkel hofierten „Zentralrat der Muslime Deutschlands“ (ZMD), schrieb auf Twitter: „Möge Allah Sie segnen und Sie mit seiner unsichtbaren Armee unterstützen“. Atib ist übrigens ein Sprengel der faschistischen türkischen „Grauen Wölfe“. Zwar bemüht sich DiTIB – man will den „Alman“-Goldesel der deutschen Politik ja nicht verprellen – um Beschwichtigung und verspricht, „Auswüchse“ zu löschen. Doch die unzähligen Einträge beweisen das Gegenteil. Interessant auch, dass hier keiner der Facebook-Löschbüttel in Vollzug des Netzwerk-Durchsuchungsgesetzes auf den Plan tritt und etwa Moscheeseiten im großen Stil sperrt. Islamische Hetze geht offenbar in Ordnung.
Türkische Moscheen in Deutschland: Hemmungslose Kriegspropaganda und Hasspredigten
Diese Erkenntnis gibt den Warnern recht, die – von einer verblendeten, pseudotoleranten Politik vorsätzlich ignoriert – seit Jahren darauf hinweisen, dass die mit Diyanet assoziierten Moscheen in Deutschland Brutstätten religiöser Intoleranz, nationaltürkischen Hörigkeit und wachsender Parallelgesellschaften sind. Nicht nur radikalisierten sich hier mutmaßlich unzählige Gotteskrieger und IS-Unterstützer, immer wieder kam es auch zu Skandalen, als Imame judenfeindliche, antikurdische und rassistische Statements predigten. Besonders im damaligen rotgrünen Nordrhein-Westfalen unter Hannelore Kraft, aber auch im rotrotgrünen Berlin genossen die DiTIB-Einrichtungen staatliche Privilegien, die von der Lehrerlaubnis von Diyanet-Bediensteten an staatlichen deutschen Schulen bis hin zu Millionenzuschüssen für Moscheeneubauten reichten – wie sich nun zeigte, damit dort gegen den freien Westen, gegen Grundrechte, gegen Toleranz und stattdessen für imperialistische Blut- und Bodenpolitik, Militarismus und Islamisierung gepredigt wird. So geht es im linksversifften Deppenstaat Deutschland inzwischen zu, und niemand scheint willens, dem Wahnsinn Einhalt zu gebieten.
https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... utschland/
Liebe Grüße
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 16.10.2019, 10:13

Neeeein, keiner hat die Absicht eine Mauer zu errichten.
Neeeein, Deutschland und Europa werden nicht islamisiert.
Deutscher durfte nicht in Essener Disco, weil er ein Kreuz trug
Essen, NRW. Mit drei Freunden wollte ein 30-jähriger Deutscher in einer Essener Disco ausgelassen feiern. Doch ein Türsteher ließ ihn nicht rein. Grund: Der junge Mann ist Christ, trug ein Kreuz um den Hals. Er musste das Kreuz schließlich unter seinem T-Shirt verstecken.
https://www.wochenblick.at/weil-er-ein- ... ner-disco/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 16.10.2019, 10:15

Aus meiner Rubrik "Heute doch mal das Autoradio eingeschaltet, da mal wieder dringend Abwechslung auf dem Musik-Datenträger nötig ist".
Direkt nach dem Einschalten, kurzer Redebeitrag eines 08/15-Musiksenders in Bayern, "...Frankfurter Buchmesse...die Hauptaspekte sind ja in diesem Jahr...Klimapolitik und das Erstarken antidemokratischer Kräfte..."(nein, es war nicht die Blockpartei und/oder die Islamisierung gemeint)
Na dann, vielen Dank für die Information.
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Nilka » 16.10.2019, 10:34

Polizeipräsident: Lastwagen-Vorfall war kein Terroranschlag

Limburg, Hessen. Der Vorfall mit einem gekaperten Lastwagen und mehreren Verletzten in Limburg soll kein Terrorakt eines Syrers sein. Diese Einschätzung äußerte der zuständige Polizeipräsident. Es handele es sich um die Tat eines Einzelnen. Sie habe „persönliche Hintergründe“.
https://m.faz.net/aktuell/rhein-main/re ... 5.amp.html

Hatte der Vorfall von Halle nicht auch (irgendwie :roll: ) persönliche Hintergründe.

**********

Chronologie der Bigotterie
[...]

Wer nur wenige Tage zuvor kein Wort über die Messerattacke des Asylbewerbers Mohamad M. auf eine Berliner Synagoge verliert, der braucht in Bezug auf Halle nicht plötzlich zu moralischen Höchstleistungen auflaufen. Wer, wenn er über Haß im Netz spricht, den glühenden Antisemitismus in jeder pro-palästinensischen, israelfeindlichen Facebook-Gruppe ignoriert, der braucht sich jetzt nicht darüber beschweren, daß in Deutschland zu wenig gegen Antisemitismus getan wird. Wer Demonstrationen zuläßt, auf denen Israelfeinde Flaggen anzünden, wer Auftritte von antisemitischen Rappern auf solchen Demos erst auf öffentlichen Druck hin in letzter Minute verbietet, die Demo aber trotzdem stattfinden läßt, der braucht sich jetzt nicht zum großen Kämpfer für „Haltung“ und Zivilcourage stilisieren.

Wut und Verzweiflung


Wer Millionen Menschen aus anderen Kulturen mit anderen teils nicht kompatiblen Werten in kürzester Zeit völlig unkontrolliert einwandern läßt, muß sich nicht darüber wundern, daß Rattenfänger von Rechts wieder Erfolge verzeichnen. Wer in diesem Zusammenhang darüber hinwegsieht, daß diese Einwanderung zu einem Großteil aus Ländern erfolgt, in denen glühender Judenhaß zum guten Ton innerhalb der Bevölkerung gehört, ist im besten Fall ein naiver Idiot, im schlimmsten ein bigotter Heuchler, der mit seiner Befürwortung der Politik der offenen Grenzen viel mehr zum wachsenden Antisemitismus innerhalb Deutschlands beigetragen hat, als es die AfD je könnte. Und apropos AfD: Wer, sobald eine Tat in das eigene Weltbild paßt, keine Gelegenheit ausläßt, diese politisch für die eigenen Zwecke zu Instrumentalisieren, muß beim nächsten islamistischen Terroranschlag nicht mit dem Finger auf die Rechtspopulisten zeigen.

Wut und Verzweiflung, das haben insbesondere noch einmal die vergangenen Tage gezeigt, entstehen in diesem Land schon lange nicht mehr vorrangig durch die Taten selbst, an deren Brutalität man sich tragischerweise fast schon gewöhnt hat. Sie entstehen auch nicht, wie fälschlicherweise von großen Teilen der Medien und Politik immer noch angenommen, durch „rechte Scharfmacher“.

Nein, sie entstehen durch jene Bigotterie der eigentlichen Verursacher dieser gesellschaftlichen Unruhe, die sich in ihrer selbstherrlichen Borniertheit immer noch auf der guten Seite wähnen. Durch Personen wie Angela Merkel, bei der man sich anhaltend fragt, wie empathie- und politisch vollkommen gespürlos eine Kanzlerin mit zig Experten um sich herum, die sie tagtäglich beraten, eigentlich sein kann. Eine Kanzlerin, deren natürliche Instinkte in den Jahren innerhalb der politischen Blase Berlins derart verkümmert zu sein scheinen, daß sie nicht bemerken will, daß sich ein wachsender Teil der Bevölkerung genau durch jene Bigotterie im Stich gelassen fühlt.


Bürger zweiter Klasse

Die es bei keiner verstörenden Attacke eines „psychisch gestörten“ Asylbewerbers, bei keinem islamistischen Terrorangriff und bei keinem kaltblütigen Mord durch einen Migranten geschafft hat, zeitnah auch nur ein Wort darüber zu verlieren, geschweige denn sich irgendwo blicken zu lassen. Die ein Jahr brauchte, um mit den Angehörigen und Opfern des Terroranschlags vom Berliner Breitscheidplatz zu sprechen, aber keine Sekunde verlor, als es um den Anschlag auf eine Moschee in Dresden oder den Terror von Halle ging. Die nicht realisiert, daß sich immer mehr Bürger von der Kanzlerin wie Menschen zweiter Klasse behandelt fühlen.

Wenn die Süddeutsche schreibt, daß Ermittler im Fall von Limburg davon ausgehen, daß es sich um die „Aktion eines gestörten oder gescheiterten Menschen“ handelt, wieso trifft diese Bezeichnung dann nicht auch auf einen Mann zu, der sich dabei streamt, wie er im Kampfanzug Bomben an einer Synagoge plaziert, Menschen willkürlich erschießt und für alles den „bösen Juden“ verantwortlich sieht? Der so überzeugt von seiner gestörten Ideologie ist, daß er jedem bereitwillig von seinem Motiv erzählt.

https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... igotterie/
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 16.10.2019, 10:46

Nilka hat geschrieben:
16.10.2019, 10:34
Wenn die Süddeutsche schreibt, daß Ermittler im Fall von Limburg davon ausgehen, daß es sich um die „Aktion eines gestörten oder gescheiterten Menschen“ handelt, wieso trifft diese Bezeichnung dann nicht auch auf einen Mann zu, der sich dabei streamt, wie er im Kampfanzug Bomben an einer Synagoge plaziert, Menschen willkürlich erschießt und für alles den „bösen Juden“ verantwortlich sieht? Der so überzeugt von seiner gestörten Ideologie ist, daß er jedem bereitwillig von seinem Motiv erzählt.

https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... igotterie/
Doch nicht etwa deshalb, weil man genau weiß, dass diese "anderen", zahlenmäßig weit, weit überwiegenden Taten nicht mehr oder weniger "psychisch gestört" oder einer "gestörten Ideologie" geschuldet sind, als diejenige von Halle? Aber das wäre ja antidemokratisch, dies immer und immer wieder zu verschweigen! Wie kann das nur sein in einer so demokratischen Regierung?

Treffender Artikel!
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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 16.10.2019, 11:08

Kommentare in:https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... igotterie/
Es ist der linke und islamischen Terror, der maßgeblich unsere Gesellschaft und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bedroht.
Selbst der Täter von Halle lässt sich mittlerweile, laut den polizeilichen Ermittlungen, im linken Spektrum verorten!
Wir haben insbesondere in unserem Land ein vom Staat selbst gefördertes linkes Gewaltproblem, das bekanntlich von der SPD nur als ein aufgebauschtes Problem verstanden wird.
Der Terrorangriff in Halle war aus einer vorurteilsbeladenen, antikapitalistischen Motivation verübt worden.

Die Klima-Hysterie wird ebenfalls zu einem Gewaltakt, einer existenzbedrohenden Abzocke, gegen unsere Gesellschaft. Ähnlich lässt sich auch die bewusst offen gehaltene Landesgrenze, gegen geltendes Recht, sehen.
Dieser Staat missbraucht sein Gewaltmonopol gegen das eigene Volk und zwingt ihm, aus linksgrün-ideologischen Motiven heraus, die Selbstzerstörung auf, in Form einer gezielten Deindustrialisierung.

Die Polarisierung kommt also durch solche polarisierenden, politisch gesteuerten Hasstiraden gegen die demokratisch-patriotische Rechtsstaatspartei AfD, der einzigen echten Oppositionspartei in Deutschland.
***
Doch diese Herrschaften erreichen mit ihren Hetzkampagnen genau das Gegenteil bei den kritischen und aufmerksamen Bürgern.
Die Zustimmung zur AfD in Thüringen wächst stetig und kommt dort mittlerweile auf über 25 Prozent.
Im Grunde wird die Politik Björn Höckes durch diese dümmliche, höchst perfide Hetze nur noch mehr bestätigt.

Und wer in diesem Zusammenhang solche Gewaltandeutungen macht, die AfD bis „aufs Messer“ bekämpfen zu wollen, der stellt damit auch seine eigene sprachliche Verrohung zur Schau (AKK, CDU) und der will sich nicht argumentativ mit der AfD auseinandersetzen.

Offensichtlich kommt die CDU in ihrer Verzweiflung immer mehr in Erklärungsnöte und fehlen ihr überzeugende Argumente zu ihrer falschen, staatsgefährdenden Politik.
Liebe Grüße
sita

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sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 16.10.2019, 11:26

gadi hat geschrieben:
16.10.2019, 10:15
Aus meiner Rubrik "Heute doch mal das Autoradio eingeschaltet, da mal wieder dringend Abwechslung auf dem Musik-Datenträger nötig ist".
Direkt nach dem Einschalten, kurzer Redebeitrag eines 08/15-Musiksenders in Bayern, "...Frankfurter Buchmesse...die Hauptaspekte sind ja in diesem Jahr...Klimapolitik und das Erstarken antidemokratischer Kräfte..."(nein, es war nicht die Blockpartei und/oder die Islamisierung gemeint)
Na dann, vielen Dank für die Information.
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Schon wieder Plätze am Katzentisch, liebe gadi :mrgreen:

Presse- und Meinungfreiheit:
Wie wenig diese Worte mit der Realität korrespondieren, zeigte die Leitung der Frankfurter Buchmesse auch in diesem Jahr, indem sie „rechte“ Verlage wie den Antaios-oder Manuscriptum-Verlag oder die Jungen Freiheit von den „guten“ Verlagen separierte und weg vom Geschehen in die hinterste Ecke verschoben. Erneut finden sich die Verlage in einer ghettoartigen Sackgasse wieder, die 30 Meter abgeschlagen vom Laufweg der Messehalle liegt.
Im Plan zu sehen.
„Wir sind überrascht davon, dass die Leitung der Frankfurter Buchmesse erneut eine ghettoartige Sackgasse für ‘rechte’ Verlage bildet. Unser Verlag hat sich nur unter der Bedingung angemeldet, dass es nicht erneut zu dieser offensichtlich diskriminierenden Situation kommt. Wir hatten die Messe aufgefordert, für Standplatzierungen zu sorgen, die Aussteller gleich behandelt. Es ist skandalös und ein Armutszeugnis für die traditionsreiche Verlagsmesse, wie sie hier erneut mit politisch unbequemen Verlagen umgeht“, so der Geschäftsführer und Chefredakteur der betroffenen Wochenzeitung Junge Freiheit (JF).

Stein fordert die Messeleitung auf, umgehend die Seiten der Sackgasse wieder zu öffnen und wenigstens freien Besucherverkehr zuzulassen. Bislang reagierte die Messeleitung weder auf Anfrage, weshalb sie mit den Verlagen erneut diskriminierend verfahren. Ebenfalls nicht beantwortet, die Nachfrage, weshalb vom Verfassungsschutz als linksextremistisch und verfassungsfeindlich eingestufte Verlage wie die „junge Welt“ – das ehemalige Zentralorgan der FDJ in der DDR – wiederum als „normale“ Aussteller behandelt werden.

Die Messeleitung scheint den Anregungen von Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, gefolgt zu sein, der im vergangenen Jahr forderte: „Die nächste Buchmesse braucht eine klare Strategie gegen Rechts.“ Ebenso der Verleger Klaus Schöffling, der von der Messeleitung verlangte: „Man kann sich auch mal dagegenstellen und nicht so eine liberale Soße darübergießen.“

Gleichwohl gab es bereits bei der offensichtlichen Ungleichbehandlung benannten Verlage im vergangenen Jahr kritische Stimmen aus den Mainstreamstuben:

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schrieb in einem Kommentar von einem „begehbaren Giftschrank“
und stellte fest: „Die diskriminierende Absicht hinter der kühlen Behandlung ist offenkundig. Jeden Messebesucher müsste es frösteln.“

Und selbst die „Zeit“ empfand die Plazierung der JF als „raumgewordenen politischen Katzentisch“.
Der Messeleitung gehe es nicht nur um Sicherheit, sie wolle auch „Haltung zeigen“. Eine solche „Form der Diskurshygiene von oben“ irritiere. Es sei nicht einzusehen, warum die JF in einer Sackgasse verschwinden solle. (SB)
Frankfurter Buchmesse sperrt unbequeme Verlage in Sackgasse
Die größte Buchmesse der Welt, die Frankfurter Buchmesse, eröffnet heute, am Mittwoch, ihre Pforten und straft auch dieses Jahr ihr Motto „ein Ort der Presse- und Meinungsfreiheit“ zu sein, Lügen. Denn: unbequeme Verlage wie der Manuscriptum oder Antaios-Verlag, wie auch der Stand der Jungen Freiheit wurden – wie bereits das Jahr zuvor – in eine gheottoartige Sackgasse verschoben.

Mit großen und tragenden Worten gefiel sich Heinrich Reithmüller, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, am Dienstag bei der Pressekonferenz anlässlich der anstehenden Frankfurter Buchmesse. Reithmüller fabulierte von Presse- und Meinungfreiheit, die auf der größten Buchmesse der Welt – so zumindest die Eigendarstellung – vorzufinden seien:
https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... e-verlage/
Liebe Grüße
sita

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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von gadi » 16.10.2019, 11:44

sita hat geschrieben:
16.10.2019, 11:26
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Schon wieder Plätze am Katzentisch, liebe gadi :mrgreen:
Liebe sita, du sagst es. :mrgreen:
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Fierrabras » 16.10.2019, 13:43


Fierrabras
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von Fierrabras » 16.10.2019, 13:44

vor allem das Verhalten der Umstehenden...

sita
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Re: Artikel, die sprachlos machen 2

Beitrag von sita » 16.10.2019, 14:34

Kommentare:
Sind Personen, wie sie hier beschrieben werden "Schaulustige"?
Mir würden da ganz ander Bezeichnungen einfallen, z.B.
Randalierer, Angreifer, Tobsüchtige oder einfach irre Idioten. Weitere Attribute sind möglich.
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Es geht kaum noch primitiver...
***
Immerhin hat es die Polizei noch in einem halbwegs vernünftigen Zeitfenster zum Tatort geschafft.
Gewöhnlich dauert es auch mal 2 Stunden für sowas.
Kein Witz, gerade erst wieder die Erfahrung damit gemacht.
Wir reden hier ja nicht von eine Dorf sondern von einer Großstadt mit 3.5+ Mio. Einwohnern. Da sind 2 Stunden schon echt hart, wobei man da eher von Abschaffung der Polizei sprechen muss. Weil nach 2 Stunden brauchen die eigentlich nicht mehr kommen.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/poli ... 21642.html
Man gehe jedoch davon aus, dass die Würfe den Beamten galten. Auch gegen diese Personen wird nun wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt, ihre Personalien wurden vor Ort jedoch nicht aufgenommen.
Verstehe ich nun ehrlich gesagt nicht, die verletzten Beamten haben die wohl kaum alle zur Wache geführt.

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Der 34-Jährige aus Gambia wurde daraufhin von den Polizisten aus dem Café begleitet.

Der Randalierer war bereits am 13. Oktober aus dem Café verwiesen worden und hatte Hausverbot bekommen. Grund war Drogenmittelmissbrauch. Der Drogenhandel rund um das Kottbusser Tor ist fest in der Hand von Dealern gambischer Herkunft. Nun tauchte der 34-Jährige wieder auf. Die Besitzer des Cafés alarmierte daraufhin die Polizei.
schreibt:
https://www.morgenpost.de/berlin/polize ... schen.html
Liebe Grüße
sita

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