Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Sinaluise » 11.12.2014, 20:18

locki59 hat geschrieben:@leva

sich vor Bezness zu schützen kann nicht zwangsläufig abstinenz gegenüber
schwarzen, jungen frauen aus kenia bedeuten.
es können doch nicht alle betrügerinnen sein oder?


Lieber locki,

ganz sicher nicht. Aber die Sozialisation entspricht nicht unserer.

Nach MEINEN Erfahrungen würde ich sogar die Behauptung aufstellen, dass Deine Frau aus ihrer Sicht gar nicht allzu falsch gehandelt hat.
Du hast Dich als Dukatenesel angeboten und wurdest entsprechend gewürdigt. Aus afrikanischer Sicht ein normales Verhalten....

Ich möchte Dir gern verdeutlichen, was ich meine:

Unser 6jähriger Sohn lag in Afrika im Krankenhaus, eine liebe, nieveauvolle Krankenschwester kümmerte sich rührend um ihn.
Um ihn auf andere Gedanken zu bringen, brachte ich ihm eines Tages bei meinem Besuch einen deutschen Versandhauskatalog mit ans Krankenbett.
Er durfte sich einen Lego-Bausatz seiner Wahl aussuchen, den ich dann bestellen wollte.

Auch die Krankenschwester blätterte staunend darin herum. Ein Paar Marken-Turnschuhe erweckte ihr Interesse. Sie bat meinen Sohn: "Buy it for me."
Der verstand nicht, was sie wollte, denn seine Englisch-Kenntnisse waren noch nicht vorhanden. Er sah mich fragend an.

Evtl. verstand sie das falsch oder wollte ihn unabhängig von Mami was bieten, keine Ahnung - sie entblößte ihren Busen vor meinen fassungslosen Augen und präsentierte sich ihm! Einem sechsjährigem, zu dem Zeitpunkt schwerst erkrankten Kind.
Zuletzt geändert von Sinaluise am 11.12.2014, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Franconia » 11.12.2014, 20:23

locki59 hat geschrieben:@leva

sich vor Bezness zu schützen kann nicht zwangsläufig abstinenz gegenüber
schwarzen, jungen frauen aus kenia bedeuten.
es können doch nicht alle betrügerinnen sein oder?


Sicher sind nicht alle Betrügerinnen, aber "Gelegenheit macht Diebe".
Soll heißen, die meisten sind sicher nicht abgeneigt sich ein "Zubrot" zu sichern wenn sich ihnen die Gelegenheit bietet. Ob das jetzt in Form von Bezness (vorspielen von Liebe für einen möglichst langfristigen regelmäßigen Zuschuß und/oder das Ticket nach D) oder in Form von Prostitution (für das "schnelle Geld") ist sei dahin gestellt.

Es muss auch nicht zwangsläufig Abstinenz gegenüber jungen schwarzen kenianischen Frauen sein um sich zu schützen, aber die großen Gefühle sollten besser außen vor bleiben und man sollte auch keinen noch so blumigen Liebesschwüren besagter Frauen glauben.
Denn sobald das Herz mit im Spiel ist setzt der Verstand i.d.R. aus und man wird anfällig für alle möglichen Forderungen seitens der Frauen. Wohin das führt musstest du ja leider schon einmal erleben und ob es da einer Wiederholung bedarf...


Abstinenz (sexueller Art) gegenüber diesen Frauen schützt allerdings vor etwas anderem, nämlich vor diversen sexuellen Krankheiten (vor allem AIDS ist in Kenia weit verbreitet) oder auch davor, dass die Frau (von deiner Seite aus evtl. ungewollt) schwanger wird und du ihr so ein Ticket nach D inkl. monatlicher Zuwendungen für mind. 18 Jahre sicherst.
Liebe Grüße
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon sita » 11.12.2014, 20:24

loki59,
mir ist ein einziger deutscher Mann bekannt, der eine kenianische Frau hat.
Er sagt immer wieder, er hat wohl die Nadel im Heuhaufen gefunden.
Sie leben die Hälfte des Jahres in D, die andere Hälfte in Kenia bei den Kindern der Frau.
Er ist auch selbstständig hier, arbeitet während der Zeit hier sehr viel, damit es für die
bei uns kalte Jahreszeit reicht den Rest und den Anfang des neuen Jahres dort zu verbringen.
sich vor Bezness zu schützen kann nicht zwangsläufig abstinenz gegenüber
schwarzen, jungen frauen aus kenia bedeuten.
es können doch nicht alle betrügerinnen sein oder?

Bis auf eine Nadel im Heuhaufen ist es wohl so, lt. Aussage des deutschen Mannes.
Ihre Ehe besteht bereits über 10 Jahre lang.
Liebe Grüße
sita


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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Ariadne » 11.12.2014, 20:50

fabinha hat geschrieben:Na ja ..."Pech gehabt" finde ich da schon vermessen ,während den Frauen ,die auf musl.Bezzies hereingefallen sind,liebevoll der Kopf getätschelt wird.

Psychologisch super geschult ,er hat alle .auch Bekannte und Eltern hinters Licht geführt.

Genau, fabinha,
das habe ich gemeint mit "Pech gehabt", dass die Anzeichen bei Heiratsschwindel nicht oder schwer erkennbar sind (genau wie du oben beschreibst). Allerdings finde ich Heiratsschwindel genauso abscheulich wie Bezness, die Frauen sind echt zu bedauern, das ist keine Frage. Ich glaube nicht, dass jemand ein Unterschied macht zwischen den Betroffenen. Wer Herz und Verstand hat, fühlt mit allen Frauen mit, egal ob von Bezness oder von Heiratsschwindel betroffen. Es gibt eine große Anzahl der Menschen, denen die Fähigkeit fehlt solche Situationen richtig einzuschätzen und mitzufühlen. Diese empfinden kein Mitleid und verurteilen Frauen der beiden "Kategorien".
Also nehme es mir nicht übel, ich habe es anders gemeint. Ich habe die Anzeichen verglichen (dass bei Bezness andeutiger sind) und darauf bezog sich mein Ausdruck.
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon locki59 » 11.12.2014, 21:29

sinaluise

ich finde deine beiträge sehr bereichernd

ich denke mal hier prallen 2 kulturen aufeinander und keiner versteht die motive des anderen wirklich.

die frau lebt in armut, in meinem fall gar noch mit aids, und ich 'alter bock'
suche die wahre, unschuldige, junge liebe.

eigentlich die beste grundlage für Bezness.

langsam sehe ich klarer sinaluise
wer einen schreibfehler findet kan ihn behalten
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon No Name » 12.12.2014, 05:56

Anaba hat geschrieben:Es ist doch eine Tatsache, dass eine gemeinsame Sprache vieles erleichtert.
Wenn man nicht die Sprache des anderen Partners spricht, sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Ich glaube nicht, daß es an der Sprache liegt, sondern an der kulturellen Sozialisation. Ist die gleich, dann machen verschiedenen Sprachen kaum ein Problem (Ehen zwischen westlichen Patnern), ist die ungleich, dann hilft auch das Sprechen der anderen Sprache nicht automatisch (z.B. Franzosen in Tunesien oder Algerien, Franzosen und Spanier in Marokko). Die Sprache ist da zwar ein Hilfsmittel, doch die gesellschaftlichen Regeln, die man beim Aufwachsen erlernt hat, die stellen den Hauptmoment dar.
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon No Name » 12.12.2014, 06:16

locki59 hat geschrieben:@leva

sich vor Bezness zu schützen kann nicht zwangsläufig abstinenz gegenüber
schwarzen, jungen frauen aus kenia bedeuten.
es können doch nicht alle betrügerinnen sein oder?

Solange Du diese Frage stellst, hast Du es noch nicht verinnerlicht, daß es hier um völlig verschiedene Gesellschaften/Kulturen geht und es nicht besonders zielführend ist, eine andere Kultur mit Maßstäben der eigenen zu messen (z.B. beim "Betrug"). Salopp gesagt, wäre das dann erfüllt, wenn Du eine Frau aus einer anderen Kultur so behandeln KÖNNTEST (nicht notwendigerweise auch tust, aber könntest), wie es ein durchschnittlicher Landsmann täte und sie so verstehen würdest (nicht sprachlich gemeint), wie es ein durchschnittlicher Landsmann täte.

Ich garantiere es Dir, und das aus eigener Erfahrung, daß Du bei einer 2. und 3.Beziehung, UND nachdem Du dort im Land auch einmal einige Jahre gelebt hast, die Chancen auf einen Mißerfolg ganz drastisch reduzieren könntest, ich bezeichne das einfach als "Lehrgeld bezahlen" oder als "notwendige Investition zum Verständnis eines komplizierten Sachgebietes" (ebenso wie in einem fremden Beruf, muß man das auch in einer fremden Gesellschaft). Und da Dir die finanziellen Verluste nicht sonderlich nahegehen, solltest Du vielleicht in diese Richtung denken. :)
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Zwoelfe » 12.12.2014, 07:51

Zu diesem Thema und zu dem von Strauss geschriebenen paßt doch ganz vorzüglich diese Studie , die grade in der FAZ veröffentlicht wurde .

aus : http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 14031.html


Welche Ehe hält
Binationales Risiko

Ehen mit Partnern unterschiedlicher Herkunft scheitern deutlich öfter, wie eine aktuelle Studie belegt. Das Scheidungsrisiko wird allerdings von zahlreichen weiteren Faktoren bestimmt, etwa dem Alter und der Religionszugehörigkeit.


Bei Ehen zwischen Personen aus unterschiedlichen Herkunftsländern ist das Scheidungsrisiko um 64 Prozent höher als bei Ehen zwischen Personen gleicher Herkunft.

Milewski und Kulu berücksichtigten in einem ersten Modell nur die seit den achtziger Jahren allgemein steigenden Scheidungsraten. In einem zweiten Modell wurden weitere Faktoren betrachtet, die sich auf das Scheidungsrisiko auswirken. Das Risiko sinkt zum Beispiel um die Hälfte, wenn Kinder mit im Haushalt leben. Es verringert sich auch, wenn die Partner schon vor der Ehe zusammengelebt haben, was meist nicht der Fall ist, wenn die Partner erst kurz vor der Hochzeit aus dem Ausland geholt werden

War der Ehemann schon vorher verheiratet oder ist er mehr als zwei Jahre jünger als die Frau, ist es mehr als doppelt so wahrscheinlich, dass die Ehe zerbricht. Das Risiko steigt auch, wenn der Ehemann einen geringeren Bildungsstand hat oder eine andere Religionszugehörigkeit. Bei unterschiedlicher Religionszugehörigkeit liegt das Risiko um 60 Prozent höher als bei Partnern mit gleichem Glaubensbekenntnis.

Alle Faktoren ändern aber nichts an der grundlegenden Aussage: Binationale Ehen sind instabiler als nicht binationale. Damit widersprechen Milewski und Kulu auch der Adaptions-Hypothese (das Scheidungsrisiko binationaler Ehen passt sich an die Werte des Einwanderungslandes an) und der Konvergenz-Hypothese (das Scheidungsrisiko pendelt sich in der Mitte der Niveaus im Herkunftsland und im Einwanderungsland ein).

Die Autoren heben hervor, dass binationale Ehen in Zukunft nicht instabiler bleiben müssen: Heute heirateten oft schon Migranten der zweiten Generation. Sie seien meist besser integriert als die eingewanderte Elterngeneration, die kulturellen Unterschiede seien geringer, und es gebe mehr Gelegenheit, schon vor der Ehe das Zusammenleben zu erproben.


Leider ist es bei einigen Migranten aus sehr fremder Kultur immer noch so , das aufgrund von Überzeugungen kein Zusammenleben möglich ist und vor allen speziell von der Elterngeneration eine "bi-national" obwohl beide lt Paß Deutsche sind - gar nicht erwünscht ist .

1001 Geschichte hat es bis in die FAZ geschafft . Als Referenz für den Wahrheitsgehalt zitiert ein Leserbrief dieses Forum hier :

In manchen Kulturen wird der Frau der Ehre halber das Existenzrecht abgesprochen, für den Fall dass sie sich scheiden lässt. Und dass mancher südliche Urlaubsflirt Wahlweise nach Transfer grösserer Geldsummen oder nach Erhalt der Staatsbürgerschaft auch schnell mal wieder vorbei ist, liest man immer wieder von enttäuschten Mittvierziegern bei 1001Geschichte - "Europas größte Plattform im Kampf gegen Bezness". Binational kann funktionieren, dass weiss ich selber.


Natürlich kann bi- national auch funktionieren - allerdings kommt es auch da auf ähnliche Lebensweise und Vorstellungen an . Ein guter Freund von mir , "gläubiger" Atheist , scheiterte grandios in der Ehe mit einer strenggäubigen irischen Katholikin .

Und Locki , ich verstehe den Reiz , den kenianische junge Frauen auf Dich ausüben . Das ist eben eine ganz andere Hausnummer wie jemand aus der "Afro Disco" , der schon etwas eingedeutscht ist - original chinesisches Essen schmeckt eben anders wie das von "Chinamann nebenan" in Deutschland .

Aus Erfahrung klug werden ... ging mir nicht anders . Wenn Du das tatsächlich finanziell unter Lehrgeld verbuchen kannst , wirst Du eine eventuelle zweite Beziehung ganz anders angehen . Wenn nicht , hast Du gute Chancen , mal von Grundsicherung zu leben . Klar bleiben Dir dann immer noch Erinnerungen - die bezahlen aber keine Rechnungen .

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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Anaba » 12.12.2014, 09:33

Strauss hat geschrieben:
Anaba hat geschrieben:Es ist doch eine Tatsache, dass eine gemeinsame Sprache vieles erleichtert.
Wenn man nicht die Sprache des anderen Partners spricht, sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Ich glaube nicht, daß es an der Sprache liegt, sondern an der kulturellen Sozialisation. Ist die gleich, dann machen verschiedenen Sprachen kaum ein Problem (Ehen zwischen westlichen Patnern), ist die ungleich, dann hilft auch das Sprechen der anderen Sprache nicht automatisch (z.B. Franzosen in Tunesien oder Algerien, Franzosen und Spanier in Marokko). Die Sprache ist da zwar ein Hilfsmittel, doch die gesellschaftlichen Regeln, die man beim Aufwachsen erlernt hat, die stellen den Hauptmoment dar.



Ich habe nicht geschrieben, dass es allein an der Spache liegt wenn Ehen scheitern.

Es ist doch aber unbestritten, dass eine gemeinsame Sprache das Zusammenleben deutlich erleichtert.
Wie sieht es denn bei vielen Benessbeziehungen (Urlaubs- und Internetlieben) aus?
Man spricht die Sprache des anderen nicht und eine gemeinsame Sprache oft nur schlecht.
Wie kann man da lebenswichtige Dinge besprechen?
Da bleibt vieles ungesagt oder wird falsch verstanden.
Liebe Grüße
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Candy » 12.12.2014, 09:46

Das die unterschiedlich Sprache zu Missverständnisse führt (also auch das Leben erschweren kann) ist absolut Fakt, dass kann ich wirklich bestätigen.
Ich bin in Dtschl. geboren, lebe seit etlichen Jahren "NUR" in der Schweiz.
Und selbst hier gab es zu Beginn und auch heute noch (wenn inzwischen eher sehr selten), Missverständnisse,
weil wir zwar eine sehr ähnliche Sprache sprechen und dennoch eine andere.

Zudem lebe ich in der franz. sprechenden Schweiz, ich musste also französisch lernen, mit deutsch und englisch kam ich hier nicht sehr weit.
Ich habe am eigenen Leib erfahren, was es heisst und bedeutet, wenn man nicht die gleiche Sprache spricht - das kann wirklich zu gravierenden Missverständnissen führen, auch peinliche Situationen verursachen. Da braucht es einen Partner mit Verständnis und Humor und ich denke, den habe ich dann schon noch eher, wenn die Kulturen nicht gänzlich verschieden sind
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon locki59 » 12.12.2014, 09:56

hallo Zwoelfle

ihren kulturellen hintergrund habe ich nie verstanden, schlicht aus dem grund, dass wir nie
darüber gesprochen haben. hat mich, wenn ich ehrlich bin, auch nicht sonderlich interessiert.
habe sie innerlich 'eingedeutscht', sie wie eine weisse frau eingeordnet und behandelt.
wollte, dass sie sich frei bewegen kann und unabhängig von mir ist.

hatte ihr ja einen job als frisöse beschafft, sie den führerschein machen lassen und ihr ein auto
gekauft. diese 'freiheit' nützte sie gnadenlos aus. kam sehr oft 2-3 stunden nach der arbeit nach
hause und ging auch morgens 1-2 stunden vor arbeitsbeginn aus dem haus.
schnell schaffte sie sich einen freundeskreis und traf sich oft mit anderen schwarzen frauen.
da sie ja frisöse war und ist, hatte sie immer öfter termine, wo sie eben anderen schwarzen
frauen die haare machte. anfänglich fand ich das gut bis es ausuferte und ich den riegel vorschub.
wollte, dass sie wenigstens am sonntag zu hause ist.
diese reaktion meinerseits resultierte aus ihren sonntäglichen exkursionen, bis zu 8 stunden
war sie ausser haus, gab vor einen kundentermin zu haben, konnte aber keine einnahmen vorweisen.

vielleicht hätte ich sie eher 'versklaven' sollen, sie an kurzer leine halten, so wie schwarze männer es
eben mit ihr gemacht hätten.

jedenfalls meinen gedanken und meine gleichberechtigte freizügigkeit hat sie wohl missinterpretiert.
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon locki59 » 12.12.2014, 10:24

@Candy

du hast recht.
man kann zwar eine fremdsprache lernen, wird zwar die wörter und sätze verstehen,
nicht aber emotionen und jenes lesen zwischen den zeilen portieren können.
das geht nur in der muttersprache und führt in einer fremdsprache zwangsläufig
zu missverständnissen
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Candy » 12.12.2014, 10:33

Ja, Locki, wenn ich so denen letzten Beitrag lese,
denke ich, dass Du sehr naiv (sorry - doch wie soll ich es sonst nennen?) in diese Beziehung gegangen bist.
Vermutlich ist es nämlich auch ganz genau diese Denkweise, die viele Frauen in die arme ihres Bezzies führt,
nämlich:

locki59 hat geschrieben:ihren kulturellen hintergrund habe ich nie verstanden, schlicht aus dem grund, dass wir nie
darüber gesprochen haben. hat mich, wenn ich ehrlich bin, auch nicht sonderlich interessiert.
habe sie innerlich 'eingedeutscht', sie wie eine weisse frau eingeordnet und behandelt.
wollte, dass sie sich frei bewegen kann und unabhängig von mir ist.


und genau dass ist ein fataler Fehler.
Du schreibst, Du hast ihren kulturellen HG nie verstanden - hat er Dich denn überhaupt interessiert???

Um zu wissen, wie ein Partner "tickt", muss ich mich doch kundig machen, wie er bisher in seiner Heimat gelebt hat,
dazu gehören nun mal in erster Linie Religion und Kultur.
Liebe Grüsse
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon locki59 » 12.12.2014, 10:47

Candy

ob das den kohl fett gemacht hääte, wage ich zu bezweifeln.
letztlich kommt es auf den charakter an
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Candy » 12.12.2014, 11:10

Ja und Locki?
Was denkst Du, wo durch der Charakter geprägt wird?
Liebe Grüsse
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Zwoelfe » 12.12.2014, 11:18

Candy hat geschrieben:Um zu wissen, wie ein Partner "tickt", muss ich mich doch kundig machen, wie er bisher in seiner Heimat gelebt hat, dazu gehören nun mal in erster Linie Religion und Kultur.


Um das erfassen zu können , muß man mal eine Zeitlang in der Familie aus der sehr fremden Kultur gelebt haben - das wird hier auch immer wieder eingebracht .

Bei mir war es vor über dreißig Jahren Süditalien - damals eher eine dritte Welt Zone . Ich bin evangelisch , da ist man katholisch , das sind hier viele auch . Trotzdem wurde der Glaube ganz anders gelebt wie hier im Norden - bunter , intensiver . Eines Tages wurde mir voller Stolz die Sammlung der Kommunionskleider der Mädchen gezeigt . Es waren mittlerweile so viele, das man einen neuen Bau benötigte , dafür wurden Spenden gesammelt . Die renovierungssbedürftige Schule war Nebensache und viele der namentlich aufgeführten Familien , die ihren Töchtern diese teuren Konfirmationskleider gekauft hatten - zu Ehren der Mutter Gottes - waren so bitter arm , das sie oft nichts zu essen hatten und in Erdhöhlen hausten . Und da so ein Kleid teuer war , hatten sie eben noch öfter nichts zu essen .

Völlig irreführend finde ich das Wort "Kultur" für das stinknormale Alltagsleben , denn genau um das geht es , wenn von Kultur geredet wird . Das es da nicht das deutsche Frühstück gab , sondern Espresso und Weißbrot - geschenkt . Aber ich habe schon geschluckt , wenn es vor Kaffee und Frühstück erst mal ein kleines Wasserglas halbvoll Sambucca oder Cynar gab für jeden , der das wollte ... und wenn die Enkelkinder im Grundschulalter das auch wollten , bekamen sie das auch , genau wie Bier oder Wein zu Mittag . Daran habe ich mich bis zum Schluß nicht gewöhnt ...

Konform gehe ich mit der Aussage , das Sprache wichtig und ein Kulturgut ist . Auch hier wurde schon oft angeführt , das es schwierig ist , den jeweiligen Dialekt/Umgangsprache zu beherrschen . Bei mir war es damals der Dialekt , den meine Fast - SchwieMu sprach . Ich lernte zwar fleißig italienisch , in der Verständigung mit ihr half das nichts . Sie konnte kein italienisch , ebenso wenig wie lesen und schreiben . Erst die Kinder lernten das in den Schulen .

Aber dafür muß man nicht nach Italien , um schöne Erfahrungen mit Sprache zu sammeln . Wenn "der Bayer" das Nordlicht mit "Luja sog`i" anredet , bekommt er ein zügiges "watwuddu" zurück . "Mein Italiener hat das mal auf der Rückfahrt nach Italien gebracht und gefragt , ob der Bayer auch deutsch sprechen könne ... Er hat mir nicht geglaubt , dass das auch deutsch ist ... dafür hat er aber "watwuddu" verstanden .

Zumindes hat locki aber soviel irgendwann von ihrem Alltagsleben (Kultur) verstanden um das zu begreifen :

... vielleicht hätte ich sie eher 'versklaven' sollen, sie an kurzer leine halten, so wie schwarze männer es eben mit ihr gemacht hätten ...

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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Anaba » 12.12.2014, 11:21

Candy hat geschrieben:Ja und Locki?
Was denkst Du, wo durch der Charakter geprägt wird?


Fakt ist die Kindheit und Erziehung prägt für das ganze Leben und es prägt natürlich den Charakter.
Liebe Grüße
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon locki59 » 12.12.2014, 11:57

Zwoelfe

selbst wenn ich ihre kultur verstanden hätte, wär sie für mich kein besserer mensch gewesen.

nach einem jahr hat sie mich granatenmässig belogen, so sagt mir jetzt bitte
was das mit ihrer kultur zu tun hat.
sie ist aus dem stamm der luo, ja lügen die da alle?
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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Zwoelfe » 12.12.2014, 12:05

[quote="locki59"]nach einem jahr hat sie mich granatenmässig belogen, so sagt mir jetzt bitte
was das mit ihrer kultur zu tun hat.[quote="locki59"]

Viele Völker der Erde haben eine ganz andere Einstellung zu Wahrheit und Lüge wie wie Europäer , genauer wie Deutsche, Welche Lügen in Kenia akzeptiert sind - weil die Waheit sagen viel schlimmer ist um in Ruhe in Dorf- oder Clangemeinschaft zu leben , weiß ich nicht . Auch hier in Deutschland waren "Notlügen" lange Zeit erlaubt .

Lies Dich mal durch die schwarzafrikanischen Geschichten hier , das könnte Dir weiterhelfen .

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Re: Ein richtig guter Schutz vor Bezness!!!

Beitragvon Darinka » 12.12.2014, 12:31

locki59 hat geschrieben:ihren kulturellen hintergrund habe ich nie verstanden, schlicht aus dem grund, dass wir nie
darüber gesprochen haben. hat mich, wenn ich ehrlich bin, auch nicht sonderlich interessiert.


Lieber locki,

Du hast meine Frage danach, was denn für Dich Liebe und Partnerschaft eigentlich bedeutet noch nicht beantwortet.
Du sprichst von einer menschlichen Sauerei, die mit Dir gemacht wurde. Tausende Euronen dagegen sind egal..

Aber wenn ich so lese, wie Du Frauen aussuchst und Dich nicht die Bohne für sie als Mensch interessierst (denn dazu gehört vorallem auch wo Jemand herkommt und gelebt hat), frage ich mich was hast DU denn IHR Menschliches entgegen gebracht? Alles was ich lesen konnte, war eine Aufzählung von Dingen die man mit Geld kaufen kann.
Aber Liebe, Geborgenheit, menschliche Nähe und Wärme haben nix mit Geld zutun...

Und je mehr ich von Dir lese (auch in Deinem eigentlichen Thread) ist Deine Geschichte für mich KEINE Bezness-Geschichte. Hier sind eine Art Sextourist (der sich im Internet sein Spielzeug aussucht und nach hause holt) und eine Beznesserin aufeinander getroffen.

Bezness setzt eine tiefe innere Liebe auf der einen Seite voraus. Da sehe ich nix von hier. Ich sehe hier nur eine Art Besitzanspruch, aufgrund finanzieller Zuwendung.

Nix für ungut
Viele Grüße
darkness

PS: Mich erinnert das alles 1:1 an die Gedankenwelt vom Aschevögelchen. Da war es genau das gleiche. Bewußt den Toyboy importiert und als er sich nicht für das gesamte Leben als gekauft betrachten lies, war das Geschrei riesig (und sie plötzlich ein Beznessopfer....).
Menschen glauben fest an das, was sie wünschen. - Julius Cäsar
Am meisten fühlt man sich von der Wahrheit getroffen, die man sich selbst verheimlichen wollte. - Friedl Beutelrock
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