Leider kann ich nicht mehr so regelmässig in dieses Forum gucken, weil ich nur noch eingeschränkten Zugang
zum Internet habe.
Inzwischen bin ich bekanntlich nach Germany umgezogen - 5m hinter die Grenze. Das hält mir die Beiständin jetzt bei jedem
Gespräch vor, anstatt ihre Arbeit zu machen. Als ob ich damit irgendwelche Gesetze verletzt hätte. Jedenfalls ist das Scheidungsverfahren nun am Amtsgericht in Waldshut anhängig und ebenfalls ein Antrag auf Übertragung
des Sorgerechts gestellt.
Nun wollte ich heute meine Tochter zum Umgangswochenende abholen - und niemand ist da. Jetzt habe ich um 23:00 Uhr eine Nachricht von meiner Nigerianerin bekommen, dass ich ihre Scheiss (entschuldigt bitte meine Vulgärsprache) Anwältin anrufen solle, die mir dann weitere Anweisungen geben würde - unglaublich - einfach unglaublich. Ausserdem ist noch irgendein gerichtliches Einschreiben eingetroffen, dass ich morgen abholen werde - das ist wie Weihnachten, immer neue Überraschungen.
Abgesehen davon fand ich den Beitrag von Frei ganz interessant:
Frei hat geschrieben:
Um zu zeigen, dass es alleinziehende Familie (= 1 Eltern + Kinder) normalerweise nicht leicht haben,
Haben sie wirklich nicht - und die betroffenen Kinder haben es dann später im Leben ebenfalls nicht leicht.
Und dabei gehts nicht um Geld, sondern um soziale Bindungen.
Frei hat geschrieben:
In der Schweiz ist es bekannt, Ich glaube, dass dass alleinziehende Familie oft ... arm ... sind. [Caritas einen Studium darüber geführt hat]
Wer in der Schweiz arm ist, muss wirklich ein armes Würstchen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwer wirklich hungert.
Was es in der Schweiz aber häufig gibt, ist soziales verarmen.
Frei hat geschrieben:
Ich wollte mal sagen, dass das Gefahr mit der Sendung (dazu Valerian eingeladen wurde) ist,
dass alle alleinziehende Mütter (= alleine Frauen, geschiedene Frauen, ...) so betrachtet werden,
als sie sich von den Partnern/Männern profitiert haben/wollen.
Ich glaube nicht, dass das Thema dieses Forums Mütter sind, die aufgrund von Gesetzen einen Haufen Geld als Unterhalt kassieren.
In England sprach man früher von einem "Lifetime food ticket". Aber diese Zeiten sind ja in Deutschland fast vorbei. Scheidung ist
ein Armutsrisiko im Vergleich zum Leben in einer gesunden Partnerschaft. Nur in Österreich und der Schweiz gibt es noch ausufernde
Gesetze, die es Frauen ermöglichen, finanziell grosszügig an einer Scheidung zu profitieren, was sich auch in den
Scheidungsstatistiken widerspiegelt, wo 80% der Trennungen von Frauen eingereicht werden.
In allen anderen Europäischen Ländern ist das nicht mehr möglich. Und welche gebildete Frau will das schon
ihren Kindern antun. Heutzutage gehen Frauen, wie Männer, zur Schule, studieren oder machen eine Ausbildung
und stehen dann auf eigenen Füssen. Kinder zu kriegen ist weder für Männer, noch für Frauen ein Karriererisiko.
Da braucht man nicht mal solche Nummern, wie Sarah Palin herzunehmen - ich habe eine Kollegin, die drei Monate
nach der Niederkunft wieder arbeitete. Und in meinem Unternehmen gibts auch die Möglichkeit ein oder zwei Tage
Heimarbeit zu machen, was sogar gefördert wird, weil damit Kosten für den Arbeitsplatz eingespart werden.