eine fast perfekte Ehe

Austausch über gemachte Bezness-Erfahrungen in diesem Land

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morena
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von morena » 05.05.2011, 08:00

Hallo,Guten Morgen Schuscha

Dahab schreibt dazu,in Bezug zu seinem Kind ist er kein Moslem,sondern nur der Papa.

Und genau das halte ich für absolut unwahrscheinlich,zumal er gar nicht als Vater eingetragen ist,das macht niemals ein arabischer "Papa" mit
und er ist und bleibt Moslem und dieses Denken wird immer stärker sein,da er unser Leben eben nicht kennt.

Genau dieses "Querdenken" wie Du es auch beschreibst,ist gar nicht möglich bei einem solchen Mann.Das halte ich auch für ausgeschlossen.
Selbst bei einem gebildeten Mann,wie Deinem,der auch in Europa studiert un d gelebt hat, klappt das nicht.

Nun ja.jeder ist seines Glückes Schmied und wir können Frauen immer wieder nur auf Ungereimtheiten hinweisen,das ,was dann geschieht,darauf haben wir
keinen Einfluss.

Viele Grüsse, Morena

Gloria48
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 05.05.2011, 08:08

morena hat geschrieben:Hallo,Guten Morgen Schuscha

Dahab schreibt dazu,in Bezug zu seinem Kind ist er kein Moslem,sondern nur der Papa.

Und genau das halte ich für absolut unwahrscheinlich,zumal er gar nicht als Vater eingetragen ist,das macht niemals ein arabischer "Papa" mit
und er ist und bleibt Moslem und dieses Denken wird immer stärker sein,da er unser Leben eben nicht kennt.

Genau dieses "Querdenken" wie Du es auch beschreibst,ist gar nicht möglich bei einem solchen Mann.Das halte ich auch für ausgeschlossen.
Selbst bei einem gebildeten Mann,wie Deinem,der auch in Europa studiert un d gelebt hat, klappt das nicht.

Nun ja.jeder ist seines Glückes Schmied und wir können Frauen immer wieder nur auf Ungereimtheiten hinweisen,das ,was dann geschieht,darauf haben wir keinen Einfluss.

Viele Grüsse, Morena
Ich weiß nicht, hatte ich Glück oder Pech? Mein Bezzie interessiert sich nicht wirklich für seinen Sohn, daher ist diese Religionsfrage absolut egal. Der Sohn ist auch nicht beschnitten und wenn überhaupt, ist er ein Christ wie seine Freunde auch. Der Vater ist nicht nur kein bischen gläubig, sondern ignoriert eher seine eigene Religion. Ich habe ihn wahrlich nie ein einziges Mal beten sehen. Und man/frau sollte schon ganz genau zwischen Worten und Taten unterscheiden. Reden können sie so lange wie sie wollen, da tun sie soooo fromm - aber: "Actions speak louder than words!" Und das heißt in Klartext: Religion ist für die anderen, nicht für ihn. Da ja mittlerweile jeder weiß, daß er in zuhälterischen Tätigkeiten involviert ist, kann man daraus ableiten, die Religiosität in diesem Fall beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und hat keine Auswirkung in der realen Welt. Und ich vermute, die Diskrepanz zwischen Theorie und Realität ist auch sonstwo vorhanden....daher sollte man das ganze Geschwafle relativ sehen.

Die wirklich frommen Moslems die ich kenne, die ihr Gebet 5x am Tag verrichten und den Glauben sehr ernst nehmen, die haben mit Bezness meistens nichts am Hut oder sind totale Heuchler.

lg gloria
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Frei
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Frei » 05.05.2011, 08:15

Schuscha hat geschrieben:Liebe Frei!

ich werde dir am Wochenende zu Deinem Post antworten.

Ich ignoriere Dich nicht.


Schuscha
Herzlichsten Dank, liebste!

Gloria48
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 05.05.2011, 08:21

Gloria48 hat geschrieben:
morena hat geschrieben:Hallo,Guten Morgen Schuscha

Dahab schreibt dazu,in Bezug zu seinem Kind ist er kein Moslem,sondern nur der Papa.

Und genau das halte ich für absolut unwahrscheinlich,zumal er gar nicht als Vater eingetragen ist,das macht niemals ein arabischer "Papa" mit
und er ist und bleibt Moslem und dieses Denken wird immer stärker sein,da er unser Leben eben nicht kennt.

Genau dieses "Querdenken" wie Du es auch beschreibst,ist gar nicht möglich bei einem solchen Mann.Das halte ich auch für ausgeschlossen.
Selbst bei einem gebildeten Mann,wie Deinem,der auch in Europa studiert un d gelebt hat, klappt das nicht.

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Viele Grüsse, Morena
Ich weiß nicht, hatte ich Glück oder Pech? Mein Bezzie interessiert sich nicht wirklich für seinen Sohn, daher ist diese Religionsfrage absolut egal. Der Sohn ist auch nicht beschnitten und wenn überhaupt, ist er ein Christ wie seine Freunde auch. Der Vater ist nicht nur kein bischen gläubig, sondern ignoriert eher seine eigene Religion. Ich habe ihn wahrlich nie ein einziges Mal beten sehen. Und man/frau sollte schon ganz genau zwischen Worten und Taten unterscheiden. Reden können sie so lange wie sie wollen, da tun sie soooo fromm - aber: "Actions speak louder than words!" Und das heißt in Klartext: Religion ist für die anderen, nicht für ihn. Da ja mittlerweile jeder weiß, daß er in zuhälterischen Tätigkeiten involviert ist, kann man daraus ableiten, die Religiosität in diesem Fall beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und hat keine Auswirkung in der realen Welt. Und ich vermute, die Diskrepanz zwischen Theorie und Realität ist auch sonstwo vorhanden....daher sollte man das ganze Geschwafle relativ sehen.

Die wirklich frommen Moslems die ich kenne, die ihr Gebet 5x am Tag verrichten und den Glauben sehr ernst nehmen, die haben mit Bezness meistens nichts am Hut.

lg gloria
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morena
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von morena » 05.05.2011, 08:22

Hallo, Gloria

Dahab sagt jedoch,dass sie eine "normale" beznessfreie,glückliche bi-nationale Ehe führt und da ist das Verhalten des Ehemannes
sehr ungewöhnlich in meinen Augen,

Viele Grüße,Morena

Gloria48
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 05.05.2011, 08:30

morena hat geschrieben:Hallo, Gloria

Dahab sagt jedoch,dass sie eine "normale" beznessfreie,glückliche bi-nationale Ehe führt und da ist das Verhalten des Ehemannes
sehr ungewöhnlich in meinen Augen,

Viele Grüße,Morena
Hallo Morena, ihre Ehe ist alles andere als normal! Oder ist es normal, die Hälfte des Jahres nicht mit dem Ehemann zusammen zu wohnen? Ob er gläubig ist oder nicht wissen wir nicht, aber laut ihrer Aussage ist er zumindest tolerant. Ich sage nochmal, es wird viel geredet aber es ist nicht mit Taten verbunden. Und auch ganz normale muslimische Eltern in Ägypten zwingen ihre Kinder nicht, in die Moschee zu gehen, das muss freiwillig bleiben. Ich muss sagen, ich finde das richtig, und ich finde den Islam in der Theorie auch OK, nur manchmal wird er nicht richtig praktiziert.

In meinen Augen ist das nicht wirklich ein Thema, zumal das besagte Kind hier ca. 2 Jahre alt ist...

lg gloria
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Pamela
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Pamela » 05.05.2011, 15:59

Hallo Dahab,

eigentlich ist in diesem Thread ja schon mehr als zu viel gesagt worden... Aber meinen klitzekleinen Senf wollte ich noch dazugeben...

Die Schilderungen Deiner Ehe sind einfach zu märchenhaft, als dass sie glaubwürdig erscheinen. Hättest Du ausgeglichen von den schönen und den schwierigen Seiten Deiner Ehe berichtet, so könnte man Dich vielmehr ernst nehmen.
Mal ehrlich... wo sind denn die Punkte bei denen ihr auf keinen gemeinsamen Nenner kommt?
Sag bitte nicht, dass es die nicht gibt... Ich lebe auch in einer binationalen Ehe - es gibt immer Punkte, die man vertagen muss, weil es schwierig ist eine Lösung zu finden mit der beide einverstanden sind. Das ist sogar in einer deutsch-deutschen Ehe der Fall - aber wenn zwei so unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen - da kommt man immer wieder an Punkte, bei denen beide Partner an ihre Grenzen stoßen. Bei uns ist so ein Punkt z.B. seine Familie... Sie sind unglaublich nett, aber wenn sie mal bei uns zu Besuch sind, da krieg ich regelmäßig ne Krise - weil sie einfach zuuu anders sind.

Ich kann verstehen, wenn Du Dich nicht mehr äußern möchtest... Aber ich fände es interessant, wenn in einem respektvollen Ton hier weitergeschrieben werden könnte - und Du, neben all den tollen Seiten Deiner Ehe, auch mal über auftretende Probleme sprechen würdest.
Gruß
Pamela
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Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes.
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Pamela » 05.05.2011, 22:10

Liebe Dahab,

danke für Deine Antwort.

Darf ich fragen ob es sich bei den "jungen Dingern" um ägyptische oder europäische Frauen handelt?
Wie kommen die denn überhaupt an seine Telefonnummer?

Deinen Beitrag an Yasmin fand ich doch auch sehr aufschlussreich, im Sinne von, dass Du das Leben in Ägypten für eine europäische Frau durchaus realistisch einschätzen kannst.
Ich glaube gelesen zu haben, dass ihr eure Zukunft in Ägypten plant... Hast Du kein bisschen Magengrummeln bei einem solchen Schritt?
Ihr habt bis jetzt nie mehr als ein paar Monate zusammen gelebt, oder?
dahab2 hat geschrieben:Weiterer Streitpunkt ist zum Beispiel mein Wunsch, auch nachdem wir nach Ägypten gekommen sind, zu arbeiten. Da hört es bei meinem Mann auf und er fragt sich (vielleicht auch zurecht), wie das mit Kindererziehung bzw. Kindergebären funktionieren soll. Des weiteren ists in Aswan (auch da kommt er mir kein Stück entgegen und würde eventuell nach Alexandria umsiedeln) unmöglich für mich, eine Arbeit als Lehrerin zu finden.
Ich glaube, dass man immer Privatunterricht geben kann - wenn sich keine geeignete Schule findet, auch in Ägypten, oder?
Ohne Arbeit und andere Europäer könnte das Leben auf Dauer für Dich sehr einsam werden.

Lebt ihr denn in der Nähe seiner Familie?
Meine Schwiegerfamilie ist ein ganzes Stück weit weg von uns. Das hat viiieeeeele Vorteile :wink: , aber auch den Nachteil, dass Besuche immer mind. eine Woche andauern... :?

Vertraust Du Deine Tochter Deiner Schwiegerfamilie an?
Gruß
Pamela
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Pamela » 05.05.2011, 23:14

Hallo Dahab,
dahab2 hat geschrieben:Bei den "jungen" Dingern handelt es sich selbstverständlich um Ägypterinnen. Wie soll es auch anders sein: Mein Mann ist schließlich eine der besten Chancen in ganz Aswan. Geld, Haus, gutes Aussehen. Grrrrrrrrrrr.. Und seine Ehefrau ist ja eben NUR ne Ausländerin.
Das kenne ich auch.
(Natürlich nicht mit Ägypterinnen, sondern mit den hiesigen Landsfrauen.. :wink:)
dahab2 hat geschrieben:Grundsätzlich empfinde ich das Leben in Ägypten als eintönig. Mir fehlen schon arg die verschiedenen Ausgehmöglichkeiten. Auch fehlen richtige Freundinnen.

Auch das kenne ich, obwohl die Europäer in meiner Stadt ganz gut vernetzt sind und man regelmäßig irgendwo eingeladen ist.
dahab2 hat geschrieben:heute gabs endlich mal Hackfleisch.. hahahaha..

Auch ein Ärgernis hier: Die Nahrungslage lässt meine Sehnsucht nach Lidl und Co. arg ansteigen.
Und da sprichst Du mir aus dem Herzen!
Mit dem Essen habe ich so meine Probleme - weil es für unsere Verhältnisse doch recht eintönig ist. :?
Und importierte europäische Ware ist abartig teuer (ein Stück Gouda Käse 8Euro) - das kann man hier nicht täglich kaufen.

Dahab, ich hoffe sehr, dass die oben genannten Deine einzigen Probleme bleiben werden - das meine ich bitte nicht ironisch!

Bei allen kulturellen Unterschieden ist mein Mann Christ, wie ich, und ich benötige keine Erlaubnis, weder für mich, noch für meine Kinder, um auszureisen. Auch sind die meisten Frauen hier berufstätig, das Gegenteil ist eher die Ausnahme.
Gruß
Pamela
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 06.05.2011, 08:10

Ich bekomme wahrscheinlich keine Antwort, wüßte aber dennoch gerne ob die "jungen Dinger" Ägypterinnen sind? Ich finde es schon seltsam, so über Frauen zu sprechen. Da unverheiratete, nichtverwandte Ägypterinnen niemals bei einem Mann, mit dem sie nicht lieert sind, "einfach so" anrufen würden, vermute ich, es rufen eventuell ganz andere Damen an? Die Konkurrenz vielleicht?
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von morena » 06.05.2011, 08:49

Hallo,

da würde ich mir allerdings so meine Gedanken machen,was da passiert,wenn Frau nicht in Ägypten ist und ob Mann,die Eine oder Andere nicht näher
kennt,auch wenn ich nicht misstrauisch bin und an die absolute Treue meines Mannes glauben wollte.
Das erscheint mir seltsam.
Grüße,Morena

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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 06.05.2011, 08:54

morena hat geschrieben:Hallo,

da würde ich mir allerdings so meine Gedanken machen,was da passiert,wenn Frau nicht in Ägypten ist und ob Mann,die Eine oder Andere nicht näher
kennt,auch wenn ich nicht misstrauisch bin und an die absolute Treue meines Mannes glauben wollte.
Das erscheint mir seltsam.
Grüße,Morena
In einem Land, in dem Polygamie legal ist und ganz offen gelebt wird, da gibt es für den Mann keine "absolute Treue". Das widerspricht dem ganzen Denken der Kultur dort. Es ist vollkommen normal für einen ägyptischen Mann, sich gedanklich und auch reell damit zu beschäftigen, ob er eine Zweitfrau nimmt oder nicht. Natürlich machen das in der Regel NICHT die jungen Männer. Meistens läuft es so ab: Die Erstfrau hat die nötigen Kinder bekommen (mindestens drei), dann will sie nicht mehr (für viele ist der 6 einfach eine Pflicht, kein Vergnügen). Dann hat der Ehemann das Recht, sich eine zweite zu nehmen, das ist legal und normal und wird oft praktiziert. Und das hat mit diesem Fall hier nichts zu tun, es ist einfach wichtig, dass alle Frauen, die in diesem Forum lesen, das WISSEN. Die Polygamie LEBT in Ägypten!
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von morena » 06.05.2011, 09:02

Hallo, Gloria

das weiß ich doch, dass es Polygamie in Ägypten gibt,meine Frage war mehr auf dahabs Denkweise bezogen,dass sie das wohl nicht annimmt
und glaubt,dass ihr Ehemann nur sie im Auge hat .

Viele Grüße,Morena

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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 06.05.2011, 09:06

sunwalk hat geschrieben:
dahab2 hat geschrieben:Bei den "jungen" Dingern handelt es sich selbstverständlich um Ägypterinnen. Wie soll es auch anders sein: Mein Mann ist schließlich eine der besten Chancen in ganz Aswan. Geld, Haus, gutes Aussehen. Grrrrrrrrrrr.. Und seine Ehefrau ist ja eben NUR ne Ausländerin. So wird hier gedacht und danach wird gelebt. Die "Damen" sind zumeist Schwestern, Cousinen oder auch alte Bekannte meines Mannes. Dadurch eben auch das Wissen um die Telefonnummern meines Ehegatten. Grrrrrrrrrrrrrrr..

Die Respektlosigkeit manch Einer geht schon soweit, uns mitten auf der Straße anzuhalten und meinem Mann schöne Augen zu machen. Einmal gabs ne Megaabfuhr seitens meines Mannes und einmal musste ich schon pampig werden.

Dran ändern wird sich an dem "run" auf meinen Mann wohl erst was, wenn die ganzen Hühner verheiratet sind, er mal wieder seine Karten wechselt oder er irgendwann einfach zu alt ist. Auch damit habe ich mich abgefunden. Was soll es auch bringen, wenn ich mich ständig aufrege: Nichts.

Und natürlich habe ich Magengrummeln. Aber aus ganz anderen Gründen, als manch Eine vermuten würde.
Hallo gloria,

dahab hat doch geschrieben, dass es sich um Ägypterinnen handelt!

Ich finde es allerdings auch sehr eigenartig, dass ihr Mann auf offener Straße von ihnen angehalten wird und "schöne Augen" gemacht kriegt! Und wenn dahab dann auch noch dabei ist, mehr Respektlosigkeit und das in aller Öffenentlichkeit, kann man ihr gegenüber schon garnicht mehr zeigen!

Aber ok, vielleicht ist das in Upper Egypt anders als im Rest des Landes :roll: :lol:

L.G.
Nein, das ist ganz und gar nicht üblich. Ägypterinnen haben sich auf der Straße (wo sie meistens nicht sind, sie sollen zu Hause bleiben) sehr züchtig zu verhalten!
Ich finde, das ganze klingt sehr merkwürdig. Aber vielleicht sagt sie selber was dazu.
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Jakobs_Weg » 06.05.2011, 10:04

morena hat geschrieben:Hallo,

da würde ich mir allerdings so meine Gedanken machen,was da passiert,wenn Frau nicht in Ägypten ist und ob Mann,die Eine oder Andere nicht näher kennt,auch wenn ich nicht misstrauisch bin und an die absolute Treue meines Mannes glauben wollte.
Das erscheint mir seltsam.
Grüße,Morena
Das kommt mir auch so vor. Kann ja gut sein, dass diese Ladies mit dem Verhalten Dahab nicht nur eins "auswischen" wollen, weil sie wieder im Land ist, sondern quasi sogar darauf hinweisen, dass er ihr nicht alleine "gehört".

Im Übrigen geht es mir dabei, wenn ich so etwas lese, wie Blume. Wo ist dabei sein Anteil, dass so etwas öfter passieren darf? Wie kommt es dazu? So ein Verhalten der "jungen Dinger" kommt ja nicht von ungefähr...
LG, Jakobs_Weg

Nein, nicht alle Orientalen sind Beznesser!

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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Jakobs_Weg » 06.05.2011, 10:06

Blume hat geschrieben:Nachtrag:
Wie gut ist denn zwischenzeitlich Dein arabisch?
Gute Frage!

Sprachkenntnisse wären ein effektiver Augenöffner und würde rasch auf den Boden der Tatsachen zurück helfen...
LG, Jakobs_Weg

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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Pamela » 06.05.2011, 10:19

Blume hat geschrieben:Auch hier vermisse ich den Anteil Deines Mannes. Kann er den anderen nicht klarmachen, daß in Zukunft zu lassen?
Liebe Blume,

Du sprichst meine Gedanken aus.

Frauen, die meinem Ehemann auf der Straße schöne Augen machen sind eine Sache.
Eine andere Sache ist es, wenn mein Mann regelmäßig Anrufe erhält - das heißt ja, dass er diese Anrufe toleriert, ja es wahrscheinlich auch gut findet, oder?

Dahab, wenn das in Deiner Anwesenheit geschehen kann - was passiert dann in Deiner Abwesenheit?
Du sagst selbst, dass es wohl daran liegt, dass Du Ausländerin bist. Ich denke da sollte Dein Mann aber mal ganz klar die Fronten klären und seinen Landsleuten aufzeigen wo ihre Grenzen liegen.
Wie reagiert er denn auf so etwas?
dahab2 hat geschrieben:Ganz arg wirds, wenn mein Mann mal 2 Minuten von meiner Seite weicht: Es kam noch nie vor, dass ich nicht auf die ein oder andere Weise belästigt wurde.
Mit Eifersucht seinerseits ists da ja nicht getan. Ich würde mir da wünschen, dass er die Herren in die Schranken weist.

P.S. noor - solche Beiträge wie der von Dir sind mehr als überflüssig!
Gruß
Pamela
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Anaba » 06.05.2011, 10:30

Pamela hat geschrieben:
dahab2 hat geschrieben:Ganz arg wirds, wenn mein Mann mal 2 Minuten von meiner Seite weicht: Es kam noch nie vor, dass ich nicht auf die ein oder andere Weise belästigt wurde.
Mit Eifersucht seinerseits ists da ja nicht getan. Ich würde mir da wünschen, dass er die Herren in die Schranken weist.
Es ist ein Zeichen von mangeldem Respekt Dahab und auch ihrem Mann gegenüber wenn sie von fremden Männern belästigt wird sobald er sich mal umdreht.
Noch dazu wo sie in der Stadt ihres Mannes beide bekannt sind, wie sie schreibt.
Das geht garnicht und würde im Normalfall in einem mosl. Land ein Drama auslösen.
Liebe Grüße
Anaba

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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von Gloria48 » 06.05.2011, 10:31

Bigi hat geschrieben:Ich wollte mich ja hier eigentlich nicht mehr äußern..
Aber bei SO einer Aussage hier
Bei den "jungen" Dingern handelt es sich selbstverständlich um Ägypterinnen. Wie soll es auch anders sein: Mein Mann ist schließlich eine der besten Chancen in ganz Aswan. Geld, Haus, gutes Aussehen. Grrrrrrrrrrr.. Und seine Ehefrau ist ja eben NUR ne Ausländerin. So wird hier gedacht und danach wird gelebt. Die "Damen" sind zumeist Schwestern, Cousinen oder auch alte Bekannte meines Mannes. Dadurch eben auch das Wissen um die Telefonnummern meines Ehegatten. Grrrrrrrrrrrrrrr..
Da ist mir fast dat Stück Toast aus dem Gesicht gefallen..
Und ich erblasse vor Neid.. :lol:
Man ey, dat is ja jetzt nen ganz starken Tobak den Du uns hier aufbindest..
Sag mal, glaubst Du tatsächlich selber an diesen Käse, den Du hier schreibst?

Nee wirklich Leute, könnte man die Märchenstunde für Erwachsene nicht mal um benennen?
Nehmt einfach das "fast" raus aus der Überschrift..Dann passt dat.. :mrgreen:
He Dahab kannste mal was rüberschieben von dem Zeugs wat Du rauchst??
Damit könnte man sich echt nen guten Tag machen..

Gruß, Bigi
Ja Bigi, mir kommt das alles auch ganz seltsam vor. Vielleicht hat sie alles nur erfunden?
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Re: eine fast perfekte Ehe

Beitrag von morena » 06.05.2011, 10:31

Jakobs_Weg hat geschrieben:
morena hat geschrieben:Hallo,

da würde ich mir allerdings so meine Gedanken machen,was da passiert,wenn Frau nicht in Ägypten ist und ob Mann,die Eine oder Andere nicht näher kennt,auch wenn ich nicht misstrauisch bin und an die absolute Treue meines Mannes glauben wollte.
Das erscheint mir seltsam.
Grüße,Morena
Das kommt mir auch so vor. Kann ja gut sein, dass diese Ladies mit dem Verhalten Dahab nicht nur eins "auswischen" wollen, weil sie wieder im Land ist, sondern quasi sogar darauf hinweisen, dass er ihr nicht alleine "gehört".

Im Übrigen geht es mir dabei, wenn ich so etwas lese, wie Blume. Wo ist dabei sein Anteil, dass so etwas öfter passieren darf? Wie kommt es dazu? So ein Verhalten der "jungen Dinger" kommt ja nicht von ungefähr...
Hallo, Jakobs Weg

genau das waren meine Gedanken. Es gibt nämlich Frauen ,die es gar nicht gerne sehen, dass Frau aus Europa für eine Weile da ist und den Mann in Beschlag
nehmen,den sie "vielleicht" auch "kennen" und nun wollen sie,dahab provozieren.
Auch ist meine Frage immer wieder,wie kann der Mann europäischer als ein Europäer im Gedankengut sein,wenn er weder unserer Kultur kennt,
noch Deutsch spricht.Selbst mein Ex-Mann,der perfekt Deutsch spricht mit allen Feinheiten, hier studiert hat,so lange hier lebt und sehr gut integriert ist,
er ist und bleibt Marokkaner in vielen Gedankengängen.
Daher finde ich das Verhalten dieses ägyptischen Mannes,der noch dazu dörflich lebt und Landwirt ist,phänomenal, wenn es denn der Wahrheit entspricht.
Und dann hätte dahab wirklich Glück,nur glauben mag ich das nicht so recht.
Viele Grüße,Morena

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