Die gemeinsame Wellenlänge

Worauf sollte ich achten?

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Eclipse
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von Eclipse » 25.04.2019, 08:59

Julija hat geschrieben:
24.04.2019, 17:31
Unser Rezept ist es, qualitativ miteinander zu sprechen. Das bedeutet auch, das auszusprechen von dem wir wissen, dass der andere nicht begeistert sein wird. Es bedeutet auch, Rücksicht zu nehmen und dort, wo keine genommen werden kann, Kompromisse zu finden. Beziehung ist in dieser Hinsicht wie eine Arbeit. Vernachlässigt man das, kommt es zum Bruch.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie eine Beziehung auf Dauer funktionieren soll, wenn es nur wenig gemeinsame Kommunikationsbasis gibt.
Du sprichst da m. E. etwas sehr Wichtiges an: Die gemeinsame Kommunikationsbasis. Qualitative Gespräche können m. E. nur geführt werden, wenn es ein gemeinsames Sprachniveau einer gemeinsamen Sprache gibt. Die Zwischentöne, die sprachlichen Codes, die Suprasegmentalia etc. - alles, was verbale Kommunikation mit der nötigen Tiefe versieht, um möglichst missverständnisfrei kommunizieren zu können. Von wenigstens einem der beiden sollte die Sprache die Muttersprache sein. Wenn beide sich in einer radegebrechten Lingua franca (meist so etwas wie "Englisch") unterhalten, leidet automatisch der tiefere gedankliche Austausch.

Woher soll man wissen, dass man die gleiche Wellenlänge hat, wenn die Gedanken überhaupt nicht oder jedenfalls nicht missverständnisfrei ausgetauscht werden können? Wenn man die Gedanken gar nicht erraten KANN, weil diese Software auf einer kulturell vollkommen verschieden konstruierten Hardware läuft? So eine Kommunikation muss m. E. letztlich oberflächlich bleiben. Irgendein Essen, eine Landschaft, einen Club oder eine Situation gut zu finden, ist noch keine gemeinsame Wellenlänge.
brighterstar007 hat geschrieben:
24.04.2019, 23:01
Etwas projezieren, was gar nicht vorhanden ist ( " gemeinsame Wellenlänge '), einfach weil ein
Ungestilltes Bedürfnis bei uns vorhanden ist/ war...
Mit der "Projektion von ungestillten Bedürfnissen" liegst Du sicher richtig. Wenn Beziehungen scheitern, liegt es oft daran, dass im ersten Hormonrausch Illusionen oder wenigstens Toleranzen entstehen ("Liebe macht blind" - eigentlich müsste es heißen "VERLIEBTHEIT macht blind"), die den langfristigen Lebensvorstellungen nicht entsprechen. Diese temporäre Erblindung hat die pöse Evolution eingerichtet.

Der Beznesser macht sich das zunutze. Das Produktionsmittel seiner zweibeinigen AE (oder seines Lebensstandards) muss ja nur eine Zeit lang "blind" sein. Bis die Sehkraft zurückkehrt, ist das Kind schon unterwegs (oder wenigstens die Kohle rübergewachsen).

Europäische Frauen gehen mit völlig anderen Erwartungen in eine Beziehung hinein als islamische/orientalische Männer. Letztere sind in einer durch und durch heuchlerischen und verlogenen Gesellschaft sozialisiert worden. Die Verstellung, die Vorspiegelung unechter Prinzipien ist bei ihnen also Routine, quasi schon mit der Muttermilch inkorporiert. Deshalb fällt ihnen das Lügen so leicht.

Hinzu kommt, dass ihr faktisches "Anders-Sein" Raum für (falsche) Interpretationen bietet. "Anders-Sein" ist seit einigen Jahrzehnten schick. Jede(r) glaubt, "anders" zu sein und freut sich über jemanden, der auch "anders" ist. Unbewusst projeziert man sein eigenes vermeintliches "Anders-Sein" in das reale "Anders-Sein" des Orientalen. Man ist geneigt, dies für eine gemeinsame Wellenlänge zu halten. Wäre der verbale Austausch qualitativ höherwertig, würde man rasch merken, wie tief die Kluft tatsächlich ist.

Der Beznesser hat also einige Vorteile auf seiner Seite:

- die Hormonflut, die ihm die benötigte Zeit verschafft
- die eigene Routine im Lügen und Heucheln
- die defizitäre Verbalkommunikation, die ihn entlarven könnte
- und die dadurch vorhandene Nicht-Expressivität, die sich mit projezierten Illusionen auffüllen lässt.

gadi
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von gadi » 25.04.2019, 10:02

brighterstar007 hat geschrieben:
24.04.2019, 23:01
reinfallen oder Etwas projezieren, was gar nicht vorhanden ist ( " gemeinsame Wellenlänge '), einfach weil ein
Ungestilltes Bedürfnis bei uns vorhanden ist/ war...
LG Brighterstar
Falls, nur falls, hier suggeriert werden soll, die Bezness-Betroffenen seien irgendwie "selber schuld": Nein, sind sie nicht.
Nicht mehr oder weniger als Nicht-Bezness-Betroffene. Na und ein "ungestilltes Bedürfnis" in irgendeiner Form ist eigentlich bei jedem vorhanden, der sich nach einer Beziehung sehnt, der eine Beziehung eingehen will. Ansonsten würde er/sie ja keine Beziehung eingehen wollen und lieber alleine bleiben.
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von karima66 » 25.04.2019, 12:19

Ein wunderbarer Beitrag, Eclipse, hier sind wir auf einer Wellenlänge......wollte nun auch gerade mal hier zu dem interessanten Thema schreiben und finde deinen Beitrag.......dem kann und muss ich nicht viel hinzufügen, Danke .

Mir ging es auch so mit den Jahren, dass Kommunikation inhaltsvoll und auf derselben Basis mir immer wichtiger wurde, also die noetige Tiefe.....und das funktioniert ja schon so seelenverwandt selten mit einem nationalen Partner.

Anders als bei Julija ist es mir wichtig Gemeinsames zu haben, also wir machen Musik zusammen, sind beide Saunafans, lieben eher Natur als Stadttrubel und genießen den selben Humor.
Dazu gehört fuer mich mittlerweile auch eine aehnliche Vergangenheit, wir sind beide im Osten aufgewachsen und auch fast gleich alt.

BS, deine Schlussfolgerung, dass man dann eben nur noch Beziehungen mit gleichnationalen Partnern haben duerfte, ja ,so sehe ich es und das auch schon vor meinem jetzigen Mann.
Selbst als ich vor zehn Jahren als Single wieder in Tunesien unterwegs war haben mich meine Erfahrungen und diese Einstellung geschützt.
Sicher denkt man dann mal hach......der ist aber suess.......und bekommt romantische Anwandlungen, vor allem wenn man sich grad nach sehnt und dann dort im Urlaub.......aber ich hab dann schnell an alles gedacht was ich war weiß und als dann in einem kurzen Gespraech sofort alle die Saetze und Redewendungen kamen wie immer und dieselben Anmachen.....ahhhhh dann hab ich immer schmunzelnd mich verabschiedet, meist freundlich, wenn dreist dann auch deutlich.
Man kann das steuern wenn man verliebte Anwandlungen bekommt, sich vor Augen halten wie es weitergeht, alle Geschichten die man kennt und vor allem alle Mankos......allen Aerger, alle Schwierigkeiten......wenn Mans negativ genug sich ausmalt dann geht der Verliebtheitsanfall schnell vorbei, mir hat das jedenfalls geklappt.

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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von karima66 » 25.04.2019, 12:35

In den Urlauben vor meinem Leben dort und vor meiner Ehe mit einem Tunesier da erging es mir zumindest auch so, dass ich als offenes Buch mich verwickeln ließ in so Geschichtchen zum Glueck nur.......und ja sie hoeren zu, sie vermitteln Verständnis, sie sind eben aufmerksam und umsorgen einen und dazu das Klima, Sonne, Strand, eine Blume ans Ohr......die ganze Stimmung und jemanden der einem suggeriert man sei die Einzige, Tollste ueberhaupt.......ja man fuehlt sich verstanden und begehrt und......hab das also mit der Wellenlänge auch erlebt früher........

Dabei fehlt da viel zu viel selbst ohne Bezness, wie viele Missverständnisse, die Aufmerksamkeit laesst auch schnell nach.....und dann kommen alle Defizite zutage.......klar wenn man das vor Ort ueber lange Zeit miterlebt ist man sicher resistenter als wenn man nicht so viel gesehen und erfahren hat......

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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von karima66 » 25.04.2019, 12:38

Mittlerweile kann man aber auch genug hier im Land erleben und sich in den richtigen Quellen erlesen um zu wissen, dass es nicht kompatibel ist mit den Herren was wir uns unter Beziehung vorstellen und das die die das aber versprechen und vorspielen Betrüger, Luegner und geschickte Manipulatoren sind.

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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von gadi » 25.04.2019, 13:07

karima66 hat geschrieben:
25.04.2019, 12:19
BS, deine Schlussfolgerung, dass man dann eben nur noch Beziehungen mit gleichnationalen Partnern haben duerfte, ja ,so sehe ich es und das auch schon vor meinem jetzigen Mann.
Selbst als ich vor zehn Jahren als Single wieder in Tunesien unterwegs war haben mich meine Erfahrungen und diese Einstellung geschützt.
Beziehungen nur noch mit gleichnationalen Partnern? Also nicht mit einem Engländer, Amerikaner, Polen, Niederländer...? So weit würde ich persönlich nicht gehen, karima. Aber "vernünftig" ist diese Einstellung wohl auf jeden Fall.

BS schreibt von gleichkulturellen Partnern (und dass dies nicht klappen würde, sich hier "einzuschränken"):
Ich kenne auch alle Bezness Kriterien. Die Schlussfolgerung wäre doch, sich dazu zu "erziehen", Nur noch gleichkulturelle Partner zu wählen, aber das klappt wohl kaum...
Nach Bezness-Kriterien nur noch Beziehungen mit gleichkulturellen Partnern eingehen? Selbst dies geht mir persönlich zu weit. "Beznesskriterien" sind nicht zwingend und nicht ausschließlich "kulturell". Aber sicher auch eine vernünftige und ratsame Strategie.

Warum denkst du denn, dass man sich nicht dahingehend orientieren könne, seine Fühler eher nach "gleichkulturellen" Partnern auszustrecken, BS?
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Efendi II
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von Efendi II » 25.04.2019, 13:49

Liegt das ganze Schlamassel nicht vielleicht auch daran, dass es die
Orientreisenden versäumen, bereits vor Reiseantritt sich über Kultur,
Religion und Gepflogenheiten zu informieren?

Verschiedentlich wurde mir auf entsprechende Vorhaltungen entgegnet:
"Für meinen kurzen Urlaub in XY-Land muss ich mich über die dortigen
Sitten und Gebräuche schlau machen, in drei Wochen komme ich doch
schon wieder zurück!"

Und hier liegt m.E. der großen Fehler, denn auch bei einen kurzzeitigen
Aufenthalt in einem anderen Land mit einer anderen Kultur kann viel
passieren, worauf der unbedarfte und uninformierte Urlauber kaum
vorbereitet ist. Er ist schlichtweg diesen "Gefahren" durch sein Unwissen
schutzlos ausgeliefert.

Er reagiert auf die auf ihn zukommenden Ereignis einfach zu europäisch
und übersieht dabei leider, dass dort andere Regeln, Gepflogenheiten und
ein anderes Denken herrschen, was eben nicht mit unserer Sozialisation
und unserer mitteleuropäischen Einstellung kompatibel ist.

Mit entsprechender Vorbildung über das zu besuchende Land und einem
umfangreicheren Wissen der dortigen kulturellen Gegebenheiten, wären
manchen Besucher dieser Länder sicherlich die bitteren Erfahrungen und
seelische Verletzungen, sowie nicht zuletzt finanzielle Desaster, erspart
geblieben.

Unsere Werte und Vorstellung in Deutschland und Mitteleuropa sind eben
nicht maßgebend in anderen Ländern, dort gelten nicht nur andere Regeln
und Währungen, es wird auch anders gedacht und gehandelt.

Unsere europäische Logik hat dort keinen Stellenwert, unsere Tugenden,
Maßstäbe und unsere Ethikvorstellungen sind nicht dort von Belang.
Zuletzt geändert von Efendi II am 25.04.2019, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von leva » 25.04.2019, 13:56

Ja,das hast gut geschrieben.
Bei meiner Marokkoreise war ich teenager und mit mit einer algerisch-deutschen Freundin allein dorthingefahren (Bahn und Schiff)

Mei,was hatten wir ein Glueck dass uns nicht wirklich Schlimmes passiert ist. Die staendige Anmache von Maennern war nervend.
Es war auch noch waehrend des Ramadan.....

Heute kann das aber nicht mehr so leicht passieren,dass man nicht informiert ist.
Jeder hat I-net und kann sich in Reiseforen kundig machen.

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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von Cimmone » 25.04.2019, 14:02

Gleichkulturell kann ich mir noch vorstellen.

Eine Beziehung zu einem muslimischen Mann oder wegen meiner auch einem christlichen aus ganz anderer Kultur (Afrika, Südamerika oder Asien) schließe ich für mich aus.
Die Vorstellungen von Beziehung an sich sind schon so unterschiedlich...da muss man vor "Null" beginnen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Was die Bezzie-Erfahrung mit mir macht ist, ich werde zukünftig achtsamer mit mir selbst sein, wen ich so nah in mein Leben lasse.
Wobei ich mir die Frage stelle, ob oder wann das wieder geht.

Der Humor sollte ähnlich bis gleich sein. Ich mag nicht jeden Witz erklären müssen.
Er sollte Lust auf Kommunikation haben - oberflächlich und tiefsinnig.
Zärtlichkeiten zugeneigt - ohne dass daraus gleich Sex werden muss.
Ein paar gemeinsame Interessen aber auch eigene.
Raum für Entwicklung genießen können und den auch geben.

Ich muss mein ganzes Modell von Beziehung neu stricken. Bisher war ich doch sehr dem Vertrauten verhaftet. Und das ging nicht gut. Unabhängig vom Bezzie.
Cimmone 🐬
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karima66
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Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von karima66 » 25.04.2019, 14:04

gadi, jeder macht ja so seine Erfahrungen und ich bin wie schon oft geschrieben mehrmals verheiratet gewesen und auch dazwischen gabs noch mehr oder weniger lange Beziehungen, hab also Einiges erlebt wie gleichalt, aber auch paar Jahre juenger und eben Ostdeutscher, Westdeutscher, Hollaender, Pole und eben Tunesier, kurze Geschichten mit anderen Muslimen dazu, ich steh dazu zu meinem bewegten Beziehungsleben.
Und als ich juenger war, bis 44 etwa, da wars mir beim Verlieben auch egal Hauptsache Beuteschema passte und es knallte......es fehlten dann aber eben immer die Kriterien, die Basis damit eine stabile Beziehung draus werden kann, oft wars vorbei, funktionierte nicht nach 2,3 Jahren, also klassisch dann wenn die Verliebtheit nach laesst und man merkt was alles nicht passt.
Laengste Beziehung waren 6 Jahre.
Ich war vorher nie alleine, von einer in die naechste Geschichte, aber dann mit Mitte 40.
Da war ich vier Jahre Single und hab alles mal aufgearbeitet und bin dann zur heutigen ja wohl vernünftigen Sicht gekommen.
Ich wollte keine halben Sachen mehr, dann lieber alleine, Kommunikation und Seelenverwandtschaft, gleiche Ziele, Sichtweisen und gleicher Humor wurden wichtiger als toller Body.......
Hat lange gebraucht, aber jetzt passts und wir sind wirklich ein Team, heißt nicht dass man nicht auch Eigenes hat, aber weniger, wenns Zuhause toll ist und man in dem Partner alles hat was man sich wünscht dann brauch ich nicht alleine weg, außer mal mit ner Freundin oder bestem Freund.
Ich war bisher immer auf der Suche, nach allem, nicht nur dem Partner, hab Orte und Arbeiten gewechselt alle paar Jahre, musste reisen staendig, hatte null Bodenständigkeit.
Jetzt bin ich angekommen und sehr froh darüber denn das vorher war anstrengend.......heißt nicht dass wir nicht auch an uns arbeiten muessen, aber ich bin Zuhause jetzt......
Und sollte das mal zu Ende sein......wuerde ich keine Notlösungen mehr akzeptieren, keine Experimente, ab und zu mal ein beidseitiges Arrangement, ansonsten hab ich Freunde und Bruder.

Auch in anderen europäischen Laendern oder USA spricht man ja dann mit dem Partner nicht eine gemeinsame Muttersprache und Franzosen oder Hollaender, da hab ich die meisten Vergleiche, denken teils anders als wir.

In der heutigen chaotischen Welt wird mir auch wichtiger Heimat, wir schreiben ja an anderer Stelle grad ueber Kindheit und Jugend, dass teilen koennen mit dem Partner, dazu gehören auch Filme, Musik, gleiche Sozialisation, ist mir wichtiger denn je.
Auch politisch liegen wir da gleich, keine ermüdenden Diskussionen dazu.
Mit Religion hatte es nie was zu tun, das ist meine Privatsache und die hab ich selten mit einem Partner geteilt, auch heute nicht, er respektiert meinen Glauben und weiß was mir ernst ist .....

brighterstar007

Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von brighterstar007 » 25.04.2019, 16:38

Hi Gadi,

Also in meinem Alter muss ich mir eingestehen, dass ich eher Nähe/ Vertrautheit ( ohne
Körperlichen Kontakt :ausser Umarmungen, Küsschen auf die Wangen ) mit Freundinnen und
Einem Schulfreund lebe, den ich seit mehr als 50 Jahren kenne.
Obwohl ich fast 15 Jahre mit meinem afrikanischen Ex verheiratet war, glaube ich inzwischen,
Dass ich zu regulären Beziehungen zum andern Geschlecht nicht in der Lage bin.

Mit anderen Worten : ich möchte meinen letzten Ex Afrikaner zurück, obwohl wir nur kurz ( von
Seiner Seite aus und seinem Verhalten, nach der Flitterwochenphase zu urteilen..)zusammen waren
Und real betrachtet, keinerlei Anzeichen dafür bestehen., dass wir wieder zusammen kommen.......oder ich werde alleine bleiben, wenn nicht ein GANZ großes Wunder geschieht. Ich bin nicht der Typ, der aktiv auf Männersuche geht, sondern diesbezüglich altmodisch.
Was ich aber inzwischen von mir glaube, ist dass ich eher wie ein Mann ticke in Bezug auf Aussehen, Körpergröße, Schönheit der Haut, Reiz des Unnahbaren....also, ich bin eher oberflächlich/ gespalten und würde tatsächlich " meinen" letzten Afrikaner, den ich als sehr schön empfinde ( äußerlich) und zum Teil auch innerlich bei kleinen Gesten, nehmen ( oder alleine bleiben).
Ich weiß, ihr rollt jetzt alle mit den Augen....Ich stehe dazu.

Liebe Grüße Brighterstar

Efendi II
Beiträge: 6057
Registriert: 04.04.2008, 21:59

Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von Efendi II » 25.04.2019, 18:59

brighterstar007 hat geschrieben:
25.04.2019, 16:38
Mit anderen Worten : ich möchte meinen letzten Ex Afrikaner zurück,

...würde tatsächlich " meinen" letzten Afrikaner, den ich als sehr schön
empfinde ( äußerlich) und zum Teil auch innerlich bei kleinen Gesten,
nehmen ( oder alleine bleiben).
Da stellt sich allerdings die Frage, weshalb Du Dich überhaupt
von ihm getrennt hast, wenn es so ein toller Mann war?
Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen! (Immanuel Kant)

Thelmalouis
Moderation
Beiträge: 3313
Registriert: 28.08.2014, 13:20

Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von Thelmalouis » 25.04.2019, 19:09

Efendi II hat geschrieben:
25.04.2019, 18:59
brighterstar007 hat geschrieben:
25.04.2019, 16:38
Mit anderen Worten : ich möchte meinen letzten Ex Afrikaner zurück,

...würde tatsächlich " meinen" letzten Afrikaner, den ich als sehr schön
empfinde ( äußerlich) und zum Teil auch innerlich bei kleinen Gesten,
nehmen ( oder alleine bleiben).
Da stellt sich allerdings die Frage, weshalb Du Dich überhaupt
von ihm getrennt hast, wenn es so ein toller Mann war?
Das wollen wir nun nicht weiter vertiefen.
"Toller Mann" wird es wohl nicht treffen.
Ich hab es jetzt selber nicht mehr genau in Erinnerung, aber ich denke, es war eine reine Vernunftentscheidung von BS und das war dann auch richtig so.

Aus ihrem letzten Post kann ich herauslesen, dass sie immer noch nicht über diesen Mann hinweg ist und ich wünsche ihr nicht, dass sie wieder rückfällig wird, sollte sie diesem Mann jemals wieder begegnen.
Gruß Thelmalouis

Moderatorin
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Es gibt Berge über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter. (Ludwig Thoma)

brighterstar007

Re: Die gemeinsame Wellenlänge

Beitrag von brighterstar007 » 25.04.2019, 21:35

Hi Efendi,

Durch sein Verhalten hat er sich von mir getrennt und niçht umgekehrt.
Vielleicht sind es auch kulturelle Missverständnisse und wir waren
nicht wirklich fähig, darüber zu reden, bzw.dies zu erkennen...

Liebe Grüsse Brighterstar

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