Ladybug25 hat geschrieben: ↑15.02.2026, 19:00
Ich denke es war mehr oder weniger eine offizielle Heirat.
Rein gesetzlich mag es eine "offizielle" Heirat gewesen sein.
So wie Du andeutungsweise jedoch den Ablauf der Hochzeit schilderst, war es nicht wirklich eine Heirat.
Die Hochzeitsfeiern, denen ich beigewohnt hatte, die liefen anders ab.
Die Braut stand im Mittelpunkt, wenigstens für diesen Tag noch.
Er wird seit der Eheschließung gemieden? Mag sein, dass sein näheres Umfeld wegen seiner betrügerischen Absichten in Kenntnis ist und ihn deswegen ausgrenzt? Nur so ein Gedanke.
Ladybug25 hat geschrieben: ↑15.02.2026, 19:00
aber sie ist eben Meister im Verdrängen.
Er ist der Meister im Verdrängen. Er hat ihr die Sicht genommen, ihre Wahrnehmung verdrängt und durch seine ersetzt.
Ladybug25 hat geschrieben: ↑15.02.2026, 19:00
Ganz neu kam jetzt am Wochenende die Info, dass sie im Mai einen Termin in der Deutschen Botschaft in Tunis haben, die wollen "O-Ton: "Prüfen, ob das keine Scheinehe ist"
Ob das wirklich ein Teil des Visum Verfahrens ist? Keine Ahnung.
Im Falle einer Übersiedlung nach Deutschland (Visum) muss der Nachweis für A1 erbracht werden (auch wenn das hier mehrere tausend Euro teuer war, anstatt der üblichen 300 bis 400 Euro).
Ferner wird auf eine Scheinehe überprüft. Das ist üblich und nennt sich Ehegattenbefragung.
Eine solche Ehegattenbefragung ist nicht zwingend notwendig, im Gegensatz zur A1-Prüfung.
Das deutet meiner Meinung nach daraufhin, dass seitens der staatlichen Stellen große Zweifel an den ehrlichen Absichten dieses Mannes bestehen oder er bereits in diese Richtung auffällig geworden war.
Also bereits angeschwärzt wurde als Betrüger oder Eheschwindler oder straffällig geworden war oder auch, dass bereits Ehen bestehen oder bestanden. Oder bereits einmal oder mehrmals ein Visum beantragt wurde und aus Gründen abgelehnt wurde.
Die Ehegattenbefragung findet für beide Ehepartner getrennt statt. Es wird sehr detailliert gefragt, in Landessprache als auch in Muttersprache. Kommen große Unstimmigkeiten auf (die hier in Eurem Fall sehr wahrscheinlich sind) wird das Visum gerne verweigert.
Diese Ablehnung des Visums ist nicht unbedingt positiv - das hätte ich Dir gerne, wie bereits angedeutet, in einer Privaten Nachricht mitgeteilt.
Sein Verhalten könnte darauf hindeuten, dass er ein Visum beantragen möchte oder sehen möchte, ober und wie schnell er denn ein Visum erhalten könnte.
Meiner Meinung nach hat er schon mehrere Male versucht ein Visum zu erhalten, wobei es keine Karenzzeit zwischen Ablehnung und Neuantrag gibt. Das kann also nicht die Ursache für die lange Verzögerung sein oder seine geringe Motivation, ein Visum möglichst schnell zu erhalten. Warum das so ist, wird sich erst nach dieser ganzen Misere zeigen.
Ladybug25 hat geschrieben: ↑15.02.2026, 19:00
Mich macht wirklich am meisten dieser Gedanke verrückt, was eigentlich sein ultimativer Plan ist. Wie gesagt, bisher hat er sie bezüglich des Visums ja immer nur hingehalten.
Wir kennen ihn nicht, also auch nicht seine Pläne. Auf alle Fälle möchte er Geld und möglichst viel sonstigen Profit aus Deiner Tochter herausholen.
Das mit dem Visum wird sich zeigen, was die Günde für sein Zögern waren. Vielleich doch eine gewisse Kriminalität in der Vergangenheit. Das kann ein Grund für die Verzögerung sein beim Erteilen eines Visums oder auch der Grund, warum er so vorsichtig ist oder warum er eine Karenzzeit beim Erteilen des Visums hat.
omega