solodonna hat geschrieben:Die Religionszugehörigkeit und die damit verbundenen Auswirkungen ist eine private Angelegenheit. Sie soll verflixt und zugenäht auch privat sein und bleiben.tunishanan hat geschrieben:Hallo !
Ich für meinen Teil habe keine Probleme mit Muslimas, die das Kopftuch tragen !
Und es tut mir auch nicht weh Sie "verhüllt" anschauen zu müssen ! Es bedroht mich nicht oder verletzt mich nicht !
Ich für meinen Teil, kann es nicht verstehen, warum immer wieder solche Diskussionen darüber entstehen müssen.
Auch wenn einige Menschen meinen konvertieren zu müssen (egal in welchen Glauben), es tut mir doch nicht weh.
Es ist ihr Leben !
Ich glaube wir werden nie verstehen können, wie man seine Religion so leben und lieben kann, wenn wir nicht schon in was weiss ich wie vielen Generationen damit geimpft werden !
Ich wünschte mir bei dem Thema etwas mehr Verständnis !
LG
Ich achte jeden Menschen, der seine Religion ernst nimmt, aber ich will nicht mit der Nase drauf gestossen werden, dass diese mir fremde Religion in der Werte Skala ganz oben zu stehen scheint.
Das empfinde ich als intolerant, anmassend und als den Versuch meine eigene Religion zu diskreditieren.
Wenn das ausleben einer Religion damit einhergeht, dass Bekleidungs Vorschriften zum Schutze des Seelenheils des männlichen Teiles dieser Glaubensgemeinschaft und zur deutlichen Abgrenzung gegenüber den "Ureinwohnern" missbraucht und vorgeschoben werden, dann nehme ich mir sehr wohl das Recht heraus gegen diese um sich greifende Unsitte der Ganzkörper Verhüllung meine Stimme zu erheben.
Es geht nicht um das Tragen eines Kopftuches, es geht darum, dass ich es als ( Verzeihung) abartig empfinde, laufend in manchen Städten über Geschlechtsgenossinnen zu stolpern, die ich nicht mehr als solche erkennen kann.
Ich habe es nachgerade satt, dass meine durchaus vorhandene Toleranz gegenüber anderen Lebens Anschauungen und Religionen bis aufs äusserste strapaziert und von mir verlangt wird, jeden (Nochmal Verzeihung) Muckenschiss gut zu heissen, während dessen die lautstarken Vertreter dieser Haltung, sich durch eine nicht sehr ausgeprägte Toleranzschwelle meinen Auffassungen von einem Leben in Freiheit, damit meine ich, was ich unter der Freiheit des einzelnen verstehe, widersetzen.
Ich will, dass muslimischen Mädchen, während der Schulzeit, die selben offenen, freiheitlichen Werte vermittelt werden, wie allen anderen Kindern auch.
Wer sich in meiner Umgebung das Recht heraus nimmt, mit der Begründung auf religiöse Vorschriften , diese Werte, für die wir lange genug gekämpft haben, schmälern und / oder gar abschaffen zu wollen, wird stets von mir Gegenwind ins Gesicht geblasen bekommen.
ich sage es jetzt mal ganz altmodisch, wer sich den hier herrschenden freien Sitten und Gebräuchen - falls jetzt das Gegenargument der Auswüchse dieser Freiheit kommt , geschenkt, - nicht unterordnen kann, der soll bitte seine Zelte wo anders aufschlagen.
Ich kenne und schätze Menschen muslimischen Glaubens, auf die verrückte Idee, mit diesem Glauben in Form einer provozierenden Verkleidung , hausieren zu gehen, käme allerdings keiner von denen.
Und wie ich bereits schrieb, wer aus innerer Überzeugung, nicht wegen einem Kerl, um den zu halten und zufrieden zu stellen, konvertiert, den respektiere ich und seine Entscheidung.
Sollte eine konvertierte Frau dann allerdings meinen, sie müsse sich verhüllen bis zum geht nicht mehr,dann möge sie das in ihren eigenen vier Wänden tun und im stillen Kämmerlein vor sich hin praktizieren und leben.
Ich empfinde es als Frechheit, wenn mir unterstellt wird, ich wär nicht in der Lage eine Religion ernst zu nehmen und diese zu leben. Auch wir haben seit Jahrhunderten den christlichen Glauben gehabt. Wir sind nicht gestern unwissend von den Bäumen gefallen und hören zum ersten Male durch einen Muslim das Wort Gott.
LG
Solodonna
solodonna, da unterschreib ich dir jedes wort aus dem gleichen herzen.
vielen dank, grüßle hulla