Birgit1 hat geschrieben:Hallo chavah
Wenn sie ALG 2 bekommt, dann geht es ihr auf jeden Fall viel besser als in Tunesien. Da der Vater ihrer Tochter bereits verstorben ist, gibt es mit dem Sorgerecht keine Probleme. Und sie wird auch bald in Deutschland sein. Vielleicht arrangiert sie sich mit dem wenigen Geld. Sie erzählt immer wieder wie schlecht es ihr und der Tochter geht. Sie ist sehr arm. Ihr verstorbener Mann hat sie immer geschlagen. Die Tochter wird von ihrer Familie geschlagen. Wenn das alles stimmt, dann kommt sie doch ins Paradies, auch wenn ihr Ehemann nicht viel Geld verdient. Sie will ja auf jeden Fall auch arbeiten.
Ja, ihr Leben verbessert sich. Selbst wenn sie hier erstmal von HartzIV leben wird.
Als Alleinerziehende ist es in ihrer Heimat sehr schwer. Auch innerhalb der Familie hat sie es da nicht leicht.
Wenn sie jetzt ihre Tochter bei der Familie zurücklassen muss, wird sie (wie wohl jede andere Mutter auch)
alles daran setzten, die Tochter schnell nachzuholen.
Besonders dann, wenn die Familie die Tochter wirklich so schlecht behandelt.
In diesem Fall kann sie das Leben der Tochter nur mit Geld erleichtern. Das erwartet die Familie natürlich auch.
Die kann, wenn sie wirklich so arm ist, das Kind einer Verwandten nicht mit durchschleppen.
Wenn dann kein Geld von der Mutter kommt geht es dem Mädchen schlecht.
Eine schwierige Lage, wenn sie selbst wenig hat und auch ihr Mann nicht gerade auf Rosen gebettet ist.
Sicher wird sie arbeiten wollen. Nur was?
Auf diese Frau kommen große Probleme zu.
Wie dein Freund damit umgehen wird ist fraglich.
Plötzlich verantwortlich zu sein für eine Frau und ein Kind, ist nicht so leicht.
Ist ihm überhaupt klar, was auf ihn zukommt? Es kommt nicht nur die exotische Frau.
Er bekommt eine Familie, mit allen Probleme, die eine Familie eben so mit sich bringt.
Denkst du er schafft das?
Dazu kommt, dass die Frauen eine gewisse Erwartungshaltung haben und in diesem Kulturkreis in der Regel der Mann für die Familie sorgt.
Selbst wenn inzwischen auch dort immer mehr Frauen arbeiten, hat sich an dieser Haltung wenig geändert.
Alles in allem, es wird schwer werden. Für alle Beteiligten.